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22 (1852) Redgauntlet
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Sechs zehntes Kapitel.

Alan F a i r f o r d's Erzählung.

(Fortsetzung)

Als Fairford am nächsten Morgen nach einem nicht sehrerquickenden Schlummer erwachte, in welchem wilde Träumeunter einander gemengt waren, von seinem Vater und DorsteLatimer, von der jungen Dame im grünen Mantel undvon den Vestalinnen von Fairladies, von Dünnbier, daser mit Nanty Ewart trank, und vom Unterstnken im Solwaymit der springenden Jenny, fand er stch nicht in der Lage,dem Befehl des Mr. Ambrostus zu widersprechen, daß er dasBett hüten solle, denn er hätte in der Tbat nicht ohne Hülfeaufstehen können. Er bemerkte, daß seine Angst und seineunablässigen Anstrengungen während der letzten Tage fürseine Gesundheit zuviel gewesen seien, und daß er vor Wieder-herstellung seiner Kräfte sein Unternehmen nicht fortsetzenkönne, wie groß auch seine Ungeduld sein mochte. Unterdessenkonnte man für einen Invaliden kein besseres Quartier finden.Die Diener besprachen stch nur ganz leise, und gingen aufden Zehen Alles geschah nur psr oräonnsnee du meäecin, Aesculap herrschte unumschränkt in den Wohnungen zuFairladies. Einmal des Tags kamen die Damen in großemStaat zu ihm, um ihm ihre Aufwartung zu machen, undihn nach seiner Gesundheit zu fragen; dann hoben Alan seinenatürliche Höflichkeit und der Dank, den er für ihre schleunigeund milde Hülfe ausdrückte, sehr in ihrer Achtung. Am drit-ten Tag wurde er in ein besseres Zimmer gebracht, als das-jenige war, das man zuerst für ihn in Bereitschaft gesetzt hatte.