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22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
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439
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Vierzehntes Kapitel.

Alan Fairford's Erzählung.

(Fortsetzung.»

Wir verließen Alan Fairford auf dem Verdeck der kleinenSchmuggler-Brigg in dem trostlosen Zustande, den Krankheitund Ekel bei einem fieberisch erhitzten Menschen von ängst-lichem Gemnthe Hervorbringen. Die Seekrankheit war indes-sen bei ihm nicht so stark, daß sle ihn völlig der Empfindungberaubt oder seine Aufmerksamkeit gänzlich von dem abgewandthätte, was um ihn vorging. Wenn er über die Schnelligkeitund Beweglichkeit, womitdie kleine Fregatte" die Wogendurchschnitt, sich nicht freuen oder auf die Schönheit der See-ansichten um ihn her nicht Acht haben konnte, wo der ent-fernte Skiddaw sein Haupt erhob, gleichsam der in Wolkengehüllten Spitze des Criffels zum Trotz, der die schottischeSeite der Solway-Mnndung beherrschte, so hatte er dochKraft und Besonnenheit genug, um dem Schiffskapitän, vondessen Charakter nach aller Wahrscheinlichkeit seine eigeneSicherheit abhinq, eine besondere Aufmerksamkeit zu erweisen.

Nanty Ewart hatte das Steuerruder einem seiner Leutegegeben, einem kahlköpfigen, alten Mann mit grauenAugenbrauen, der sein ganzes Leben damit hingebracht hatte,die Zollgescye zu umgehen, und hie und da ein paar MonateGefängnißstrafe auszuhalten, wegen Mißhandlung von Zoll-beamten, Widersetzung gegen Beschlagnahme von Maarenund dergleichen.

Nanty setzte sich bei Fairford nieder, brachte ihm noch zu