„Nein, was mich betrifft," sagte Summertrees, „ich willEuch mit Eincmmal die Wahrheit sagen, und offen gestehen,daß ich Mittel weiß, den armen Redgauntlet zu sehen; unddieß will ich thun, wenn Ihr cs verlangt, und ihn beschwö-ren, Euch so zu behandeln, wie Euer Geschäft es erfordert;aber der arme Redgauntlet ist sehr verändert, ja die Wahr-heit zu sagen, sein Temperament war nie das beste, indessenwill ich Euch vor jeder größeren Gefahr sicher stellen."
„Davor werde ich mich selbst schützen," sagte Fairford, „in-dem ich eine hinreichende Bedeckung mitnehme."
„In der That," sagte Summertrees, „das werdet Ihrnicht thnn, denn fürs erste, glaubt Ihr, daß wir den armenManu in die Hände der Philister liefern würden, da im Ge-genthcil mein einziger Zweck war, die Sache in jeder Hinsichtauf eine feierliche Weise abzuthun, und ich nur darum denSchlüssel in Eure Hand gebe? Und zweitens, er ist kluggenug, daß wenn Ihr mit Soldaten oder Constablern oderetwas dergleichen ihm nahe kommt, ich Euch dafür stehenkann, daß Ihr ihn nie erwischen werdet."
Fairford bedachte sich einen Augenblick, und überlegte, daßder Vortheil, diesen Mann zu sehen, »m Kcnntniß von derLage seines Freundes zu erhalten, mit keiner persönlichenGefahr zu theuer erkauft sei; wenn er aber den für sich selbstsichersten Weg einschlug, und die Gesetze zu Hülfe »ahm, sosah er wohl, würde er der nöthigen Nachrichten beraubt sein,die ihn leiten mußten, oder Redgauntlet würde von der Ge-fahr benachrichtigt, wahrscheinlich das Land verlassen, undseinen Gefangenen mit sich führen. Er wiederholte daher:„ich verlasse mich auf Euer Ehrenwort, Mr- Maxwell undwerde allein Euern Freund aufsuchen. Ich zweifle kaum,