Druckschrift 
22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
396
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daß ich, meiner Treu noch jetzt, wenn so ein Rothrock schnellauf mich znkvmmt, mein Rad und meinen Schleifstein aufeinen Augenblick herbeiwünsche. Der arme Redgauntlet aberist noch weit schlimmer daran, der steht noch, wie Ihr gehörthaben werdet, unter der Ruthe des Gesetzes, das Zeichen desThiers ist noch ans seiner Stirne, der arme Mann, und dießmacht uns vorsichtig, sehr vorsichtig, was wir sicherlich gegenEuch nicht nichtig haben, da ein Mann von Eurem Ansehenund Wesen einen unglücklichen Edelmann sicherlich nicht hin-tergchcn wird."

Im Gegentheil, Sir," sagte Fairford,ich wünschte Mr.Rcdganntlets Freunden eine Gelegenheit zu geben, ihn ausaller Verlegenheit zu bringen, indem sie die augenblickliche Be-freiung meines Freundes Darsie Latimer bewerkstelligen. Ichwill die Versicherung geben, daß die Sache ruhig und ohneUntersuchung vorübergehen soll, wenn meinem Freunde nichtsschlimmeres, als eine kurze Einkerkerung widerfahren ist; al-lein diesen für einen Mann, der die Gesetze schon vorher soschwer gekränkt, und nun aufs Neue gröblich verletzt hat, soverwünschten Ausgang kann nur eine schleunige Genngthuungherbciführen."

Maxwell schien in Nachdenken verloren, und wechselte mitdem Hrn. Richter einige Blicke, die nicht sehr tröstlicher Artwaren. Fairford stand auf, und ging im Zimmer umher,um ihnen Gelegenheit zu einer Unterredung zu geben, denner hoffte, daß der sichtbare Eindruck, den er auf Snmmer-trecs gemacht hatte, seinem Vorhaben gedeihlich werden würde.Sie ergriffen die Gelegenheit, und wisperten einander in dieOhren, der Laird auf eine ziemlich heftige Weise, währendder Hr. Richter im verlegenen und entschuldigenden Toneantwortete. Einige abgebrochene Worte vernahm Fairford,