verspotten und verhöhnen, sondern dinge mit deinem Silbereinen von den Schrcilern, welche ungestümer als Jäger hin-ter ihrer Beute her sind, es wird frei sein durch seine KunstDarsie Latimer von den Menschen der Gewalt, und deineSeele wird schuldlos sein gegen den Jüngling. Aber er ant-wortete und sagte: man soll mir nicht darein sprechen in die-ser Sache. Und er ist fortgegangen, und nicht zurückgckehrt,und ich fürchte mich, daß er nimmer zurückkehrcn möchte -denn ob er gleich friedfertig ist, wie es dem geziemt, der jedeGewaltthat für eine Beleidigung seiner eigenen Seele hält,so werden doch weder Wasserfluthen, noch die Furcht vorSchlingen, noch das gezogene Schwert, das der Gegner aufdem Pfade schwingt, ihn von seinem Vorhaben abhalten.Mag ihn also auch der Solway hinabschlingen, oder dasSchwert des Feindes ihn zu tödteu drohen, dennoch steht meineHoffnung nur auf Ihm, der alle Dinge leitet, der die Wellender See lenkt, und überwältigt die Anschläge der Boshaften,und der uns erlösen kann, wie den Vogel aus dem Netze desVogelstellers."
Dieß war Alles, was Fairford von Miß Geddes erfahrenkonnte, aber er hörte mit Vergnügen, daß der gute Quäker,ihr Bruder, viele Freunde habe unter seinen Glaubensgenossenin Cumberland, und er hielt ihn für fähig, einige Spurenvon Darsse Latimer zu entdecken, ohne sich einer so großenGefahr auszusetzen, als seine Schwester zu befürchten schien.Er selbst ritt zurück nach Dumfrics, nachdem er der Miß Ged-des seine dortige Adresse zurückgelassen, und sie inständig ge-beten hatte, ihm jede Nachricht mitzutheilen, die sie von ihremBruder erhalten könnte.
Als Fairford nach Dnmfries zurückgekommen war, wandteer die kurze Zeit, die ihm noch vor dem Essen übrig blieb,