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dazu an, eine» Bericht von Latimers Anfalle und von derjetzigen Ungewißheit seiner Lage an Mr. Samuel Griffith zumachen, durch dessen Hand die Geldsendungen für seinen Freundregelmäßig gegangen waren, und er setzte den Wunsch hinzu,daß er sogleich mit demjenigen Theile seiner Geschichte be-kannt gemacht werden möchte, die ihn bei den Nachforschungenleiten könnten, welche er in den Gränzgrafschaften anzustellenWillens war, und die er durchaus nicht aufgeben wolle, biser Nachrichten von seinem Freund erhalten hätte, mochte ernun leben oder todt sein. Der junge Rechtsgclehrte fühltesich leichter, als er diesen Brief abgeschickt hatte. Er konntesich keinen Grund denken, warum man seinem Freund nachdem Leben trachten sollte; er wußte, Darsse hatte nichts ge-than, wodurch seine Freiheit gesetzlich gefährdet werden könnte,und wenn auch in den letzten Jahren sonderbare Geschichtenvon Männern und Weibern in Umlauf gekommen waren,welche auf eine listige Weise verlockt, und in Einöden undentfernte Inseln verborgen worden waren, um auf eine Zeit-lang einem gewissen Zwecke zu dienen, so waren doch solcheGewaltthätigkciten meistens von Reichern gegen Arme, vonStarken gegen Schwache ausgeübt worden, da aber im ge-genwärtigen Falle dieser Mr. Herries oder Redgauntlet ausmehr als einem Grunde die Strenge der Gesetze fürchtenmußte, so war er nothwendig in jedem Streite, worin erverwickelt werden konnte, der schwächere Th eil. Freilich flüsterteihm die Besorgniß um seinen Freund zu, daß die nämlicheUrsache, welche die Furchtbarkeit dieses Mannes verminderte,ihn zugleich verzweifelter machen müsse. Wenn er aber anseine Aeußerungen sich erinnerte, die so sehr den Edelmann,und selbst den Mann von Ehre vcrriethen, so schloß FairfordLarans, daß Redgauntlet zwar in adeligem Uebcrmuthe eine