Druckschrift 
22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
365
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Ach ja, in Edinbnrg wahrscheinlich. Ihr wißt, Redgaunt-let ist geraume Zeit unglücklich gewesen; und wenn er schonnicht tiefer in der Sache verwickelt war, als andere Leute,so ist er doch aus manchen Ursachen nicht so leicht davon ge-kommen."

Ich weiß, er wurde geächtet, und hat keine Verzeihungerhalten," sagte Fairford.

Der vorsichtige Richter nickte nur, und sagte:Ihr könntdaraus schließen, warum er es für paffend hält, seiner Mut-ter Namen anzunehmen, wenn er in der Gegend von Edin-burg ist. Seinen eigenen Namen zu führen, das hieße derRegierung sich überliefern, Ihr versteht. Man hat indeßschon lange ein Auge zugedrückt es ist eine alte Geschichte und der Herr hat viele ausgezeichnete Eigenschaften,und ist von einem sehr alten und angesehenen Hause hatVerwandte unter den Großen er nennt den Generalan-walt und den Sheriff Vettern Ihr wißt, Mr. Alan, eshackt keine Krähe der andern die Augen aus. Er hat aus-gcbreitete Verbindungen auch meine Frau ist eine Cousineder Redgauntlet's im vierten Grade."

Ilincillss laorvmse! dachte Alan Fairford bei sich selbst,aber der Wink bestimmte ihn doch, vor der Hand sanftereMittel zu gebrauchen, und mit Vorsicht zu Werke zu gehen.Ich bitte Euch zu bemerken," sagte Fairford,daß ich beider Untersuchung, die ich anzustellen Willens bin, Mr. Herries,oder Rcdgauntlet nennt ihn, wie Ihr wollt nichtsBöses beabsichtige. Alles, was ich wünsche, ist Gewißheit,daß mein Freund in Sicherheit ist. Ich weiß, daß er thörichtgenug war, einmal verkappt auf ein lustiges Gelag in derNähe der Wohnung dieses Herrn zu gehen. Unter diesenUmständen mag Mr. Rcdgauntlet seine Beweggründe mißdeutet,