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wo des Jünglings eigene Erfahrung nicht ausreichte, zu un-terstützen und zu beschützen berufen war. Alans ganze Klug-heit wurde dießmal erfordert, und ein Wagestück, das denmeisten Jünglingen seines Alters gefährlich geschienen hätte,hatte keinen Schrecken für ihn. Er war wohl bekannt mitden Gesehen seines Landes, und wußte, wo er auf ihrenSchutz rechnen könne; dabei besaß er neben dem Vertrauenseiner Geschicklichkeit einen gesetzten, ruhigen und ausdauern-den und unerschrockenen Charakter. Mit diesen Erfordernissenausgerüstet unternahm er ein Abenteuer, das zu jener Zeitvon wirklicher Gefahr begleitet war, und gar wohl einenfurchtsamen Sinn hätte schrecken können. Fairfordü ersteNachforschung in Betreff seines Freundes geschah bei demköniglichen Richter von Dumfries, Mr. Crosbie, der die Nach-richt von Darsses Verschwinden erthcilt hatte. Als er sichzum Erstenmal an ihn wandte, glaubte er bei dem würdigenBeamten den Wunsch zu entdecken, der Sache los zu sein.Der Richter sprach von dem Aufstand der Fischer, wie voneinem Aufruhr unter diesem gesetzlosen Fischervolk, der, wieer sagte, mehr den Sherif angehe, als die armen Stadträthe,die genug zu thun hätten, um im Innern den Frieden zuerhalten, unter einem Schlage von Einwohnern, mit denendie Stadt nun einmal gestraft sei.
„Dieß ist aber nicht Alles, Richter Crosbie," sagte Mr.Alan Fairford; „ein junger Edelmann von Rang und Ver-mögen ist unter ihren Händen verschwunden; Ihr kennetihn, mein Vater gab ihm einen Brief an Euch, Mr. DarsseLatimer."
„Ach ja," sagte der Richter, „er hat in meinem Hause ge-gessen, ich hoffe, er befindet sich wohl."
»Ich hoffe es gleichfalls," sagte Alan ziemlich unwillig,