die Maßregeln zu erzählen, die Alan Fairford beim Auf-suchen seines Freundes ergriff, und die eine andere Abtheilungin dieser Geschichte bilden.)
Zehntes Kahitel
Erzählung von Alan Fairford.
Der Leser wird sich bereits eine Idee von dem CharakterAlan Fairford's gebildet haben. Er besaß ein warmes Herz,von dem Studium der Rechte und der Welt nicht erkältet,und Talente, die dadurch ungewöhnlich erhöht wurden. Ohnepersönliche Protektion, deren die meisten seines Alters ge-noßen, welche unter dem Schutz ihrer aristokratischen Ver-bindungen und Verwandten die Robe anlegten, sich erfreuten,sah er bald, daß er durch Anstrengung das erreichen müsse,was jenen als ein Gcburtsrecht zufiel. Er arbeitete in derStille und Einsamkeit mit großer Anstrengung, und seine Ar-beiten wurden mit Erfolg gekrönt. Aber Alan liebte seinenFreund Darste noch mehr als sein Gewerbe, und warf, wiewir gesehen haben, Alles auf die Seite, wenn er Latimern inGefahr glaubte; er vergaß Ruhm und Vermögen, und setztesich sogar dem ernstlichen Mißfallen seines Vaters aus, umdenjenigen, au welchem er mit der Liebe eines ältern Brudershing, der Gefahr zu entreißen. Obgleich Darsses Rolle le-bendiger und glänzender war, als die seines Freundes, soerschien er dem letzteren doch nur immer als ein seiner beson-deren Vorsorge empfohlenes Wesen, das er in allen Fällen,