Druckschrift 
22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
327
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Wer Prätendent sei» mag, wer König, dieß zu bestimmen,

Ist ganz ein ander Ding Gott segn' uns Aste zugleich!

Ich hatte Zeit genug, diesen Erguß der jakobitischen Musezu stndiren, während der Friedensrichter mit einem ziemlichlangweiligen Ceremoniel Abschied nahm- Der von HerrnFaggot war weniger cercmonivs, aber ich vermuthe, es gingaußer den leeren Complimenten noch etwas Anderes zwischenihm und Herrn HerrieS vor; denn ich bemerkte, daß der Letz-tere ein Stuck Papier in die Hand des Erster» schlüpfen ließ,was vielleicht eine kleine Gcnugthnnng für die Unbedachtsam-keit war, mit der er den Verhaftöbefehl verbrannt, und seineHand ziemlich unsanft an den achtungswerthen Günstling desGesetzes gelegt hatte, der ihn vorzeigtc; auch entging mirnicht, daß er diese Besänftigung auf eine Weise vornahm,daß sie vor dem Herrn des würdigen Schreibers verborgenbleiben mußte- Als dieß in Ordnung war, nahm man gegen-seitig von einander Abschied, mit vieler Förmlichkeit von Seitendes Herrn Fvxley, unter dessen Abschiedsphrasen mir folgendebesonders merkwürdig war:Ich vermuthe, Ihr werdet Euchnicht lange mehr in diesen Gegenden aufhalten?"

Für jetzt nicht, Herr Friedensrichter, seid dessen versichert,ich habe gute Gründe für das Gegentheil. Doch hoffe ich,meine Angelegenheiten in der Art in Ordnung zu bringen,daß wir uns bald wieder auf der Jagd treffen werden."

Er begleitete hierauf den Richter bis in den Hof, und befahlChrista! Nixon, unterdessen darauf Acht zu haben, daß ich inmein Zimmer zurückkäme. Ueberzengt do» der Zwecklosigkeiteines Widerstandes oder einer Unterhandlung mit diesem hart-näckigen Beamten, gehorchte ich schweigend, und war nun aber-mals Gefangener in meiner früheren Wohnung.