326
ganze statutarische Recht Englands im Kopfe bei mir, undein Grafschaftsaufgebot in der Tasche, um es in Vollzug zusetzen. Was könnte Euch dann meine Vermittelung nütze»?aber (er hustet) ich will mit Eurem Vormund zu Euren Gun-sten sprechen."
Er nahm Herrn Herries auf die Seite, und schien in derThat wegen irgend etwas mit großem Ernst in ihn zu dringen,und vielleicht war eine solche Art von Verwendung Alles,was ich unter den vorliegenden Umständen von ihm zu er-warten berechtigt war.
Sie blickten bei ihrem Gespräche oft auf mich hin, undals Christa! Nixon mit einer mächtigen Kanne hereintrat, dieden befohlenen Trank enthielt, wandte Herries sich ein wenigungeduldig von Herrn Foxley ab, und sagte mit Nachdruck:„Ich gebe Euch mein Ehrenwort, daß Ihr in dieser Hinsichtnicht das Geringste zu befürchten habt." Er nahm dann dieKanne und sagte laut auf gälisch: „Heil dem König!" Ernippte sodann ein wenig und reichte Herrn Foxley die Kanne,der, um nicht vielleicht auf des Prätendenten Gesundheit Be-scheid zu thun, auf des Herrn Herries eigene mit großerFeierlichkeit trank, aber nicht bloß nippte.
Der Schreiber folgte dem Beispiel seines Herrn und Mei-sters, und willig that ich ein Gleiches, denn Angst und Furchtmachen wenigstens eben so durstig, als der Kummer machensoll. Mit einem Wort, wir leerten die Mischung von Bier,Sekt, Limonensaft, Muskat und anderen guten Sachen, dieauf dem silbernen Boden des Gefäßes strandeten, und mach-ten vr. Byrons berühmte Zeilen lesbar, die darauf einge-graben waren:
Den König segne Gott! er segne des Glaubens Beschützer!
Gott segne — ist'e Unrecht denn — den Prätendenten auch!