„Christal Nixon," sagte Mr. Herries, „bring' uns sogleicheine recht frische Kanne, groß genug, den Durst der ganzenComission zu stillen."
Während Christal wegen des ermunternden Auftrags ab-wesend war, entstand eine Pause, die ich zu benützen suchte, umdas Gespräch wieder auf meine eigenen Angelegenheiten zubringen. „Sir," sagte ich zu dem Friedensrichter Foxley, „michgeht Eure letzte Verhandlung mit Mr. Herries eigentlich nichtsan, aber Ihr laßt mich, einen loyalen Unterthanen des KönigsGeorg, als einen unfreiwilligen Gefangenen in den Händeneines Mannes, an dessen Ergebenheit für die Sache desKönigs, Ihr zu zweifeln Ursache habt. Ich gebe Euchdemnach mit gebührender Bescheidenheit zu bemerken, daßdieß Euren Pflichten als Friedensrichter widerspricht, und daßIhr Mr. Herries auf die Ungesetzlichkeit seines Benehmensaufmerksam machen, und für meine Befreiung Schritte thunsolltet, entweder auf der Stelle oder doch sobald Ihr dieseSache."
„Junger Mann," sagte der Herr Friedensrichter Foxley,„Ihr solltet Euch erinnern, daß Ihr unter der Gewalt, dergesetzlichen Gewalt (er hustet) Eures Vormundes seid."
„Er nennt sich freilich so," erwiederte ich, „aber er hatkeinen Beweis beigebracht, um einen so widersinnigen Anspruchzu begründen, und wenn auch, so würde der Umstand, daßer als ein überwiesener Verräther von der Amnestie ausge-schlossen ist, ein solches Recht vernichten, wenn es je bestandenhätte. Ich begehre daher von Euch, Herr Friedensrichter,und Euch, seinem Schreiber, meine Lage in Betracht zu zie-hen, und mit Eurer eigenen Gefahr mir beizustehen."
„Das ist mir ein junger Bursche," sagte der Friedensrichtermit ziemlich verlegenen Blicken, „der glaubt, ich führte das