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22 (1852) Redgauntlet
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nach seinem unterthänigen Rath und Bitte, mich selbst aus-zuliefern, nun der Meinung sein werdet, Euch Eurer Pflichtgegen König Georg und die Regierung in vollem Maaßeentledigt zu haben."

Der kalte und ironische Ton, womit diese Erklärung ab-gegeben wurde, der Blick und die Stellung, worin das volleVertrauen ans überlegene Kraft und Energie auf eine rechtnoble Weise ausgedrückt war, schien die Unentschlossenheit zuvollenden, die sich schon bei denen gezeigt hatte, an die siegerichtet war.

Der Friedensrichter blickte auf den Schreiber, der Schrei-ber auf den Friedensrichter, der fortfuhr, sein He! Hum! er-tönen zu lassen, ohne eine artikulirte Sylbe hervorzubringen;der Schreiber aber sagte endlich: »Da der Verhaftsbefehlvernichtet ist, Herr Friedensrichter, so werdet Ihr wohl nichtgemeint sein, die Verhaftung dennoch vorzunehmen?"

Hum! ei! warum nicht? aber Nikolas eswürde doch nicht ganz räthlich sein, und da die Geschichtevon 1745 schon ziemlich alt ist, und (er hustet) da mein Freundhier hoffentlich seinen Jrrthum einsehen, das heißt, ihn schoneingesehen haben, und dem Pabst, dem Teufel und demPrätendenten entsagen wird, ich meine cs nicht bös, Nach-bar, so denke ich mir, da wir das >>os8e, oder die Con-stabler oder dergleichen nicht haben, wir lassen uns die Pferdebringen, und betrachten mit einem Wort die Sache alsabgethan."

Kluger Entschluß," sagte der Mann, den die Entschei-dung betraf,doch bevor ihr geht, wollen wir eins auf unsereFreundschaft trinken."

3a," sagte der Friedensrichter, sich die Stirne reibend,beiunserer Arbeit (er hustet) hat man wohl können durstig werden."