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22 (1852) Redgauntlet
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wieder anzufachen, dann, Herr, ist es eine ganz andere Sache,und ich bin genöthigt, hnm meine Pflicht zu thun."

Als der Richter seine Rede schloß, stand er auf und sahso kühn als ihm möglich war, um sich. Ich hielt deu Augen-blick für meine Befreiung günstig, drängte mich nahe an denRichter und seinen Schreiber, und theilte ihnen meinen Ent-schluß mit, ihnen beizustehen. Aber Herries lachte nur überdie drohende Stellung, die wir einnahmen.Guter Nachbar,"sagte er,Ihr sprecht von Zeugen, aber ist denn jenerlumpige Bettler wohl ein genügender Zeuge in einerSache dieser Art?"

Aber Ihr läugnet es ja nicht, daß Ihr der Mr. Herriesvon Birrenswork seid, den der Verhaftsbefehl des Ministersbezeichnet?"

Wie kann ich etwas darüber läugnen oder cingestchen?"sagte Herries mit spöttischem Lächeln.Es besteht ja keinsolcher Verhaftsbefehl mehr; seine Asche ist nun, wie er esdem armen Verräther drohte, nach allen vier Winden zer-streut. Es existirt kein Verhaftsbefehl mehr."

Ihr werdet aber doch nicht läugnen," sagte der Friedens-richter,daß Ihr die darin benannte Person seid, und daß,(er hustet) Ihr ihn selbst zerstört habt?"

Ich verläugne weder meinen Namen noch meine Hand-lungen, Herr Friedensrichter," erwiedertc Mr. Herries,wenneine kompetente Obrigkeit mich auffordert, sie zu gestehenoder zu vertheidigen. Aber ich werde mich allen unverschäm-ten Versuchen, sich in meine Privatverhältnisse einzumischen,. oder mich zu beaufsichtigen, widersetzen. Darauf bin ich auchrecht wohl vorbereitet, und ich hege daher das Vertrauen,daß Ihr, mein guter Nachbar und Jagdgenosse, nach EuremAuffahren, und mein Freund, Herr Nikolas Faggvt hier,

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