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22 (1852) Redgauntlet
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ci ja doch wunderbar! also das ist die Dankbarkeit, dieIhr diesem guten Herrn für die Mühe und Sorge zeigt, dieer für und um Euch hatte?"

»Ich gestehe ein, Sir, daß er mir das Leben ein Mal,vielleicht zwei Mal gerettet hat, aber diese That gibt ihmnoch kein Recht über meine Person- Dennoch aber verlangeich weder Bestrafung noch Rache; ich will friedlich mit diesemGentleman scheiden, dessen Beweggründe ich nicht gerne alsböse annehmen möchte, wenn schon seine Handlungsweisegegen mich ungesetzmäßig und gewaltthätig war."

Wenn schon, wie du cs leicht selbst denken kannst, dieserMäßigung Gefühle zu Grunde lagen, die den Angeklagtennicht berührten; so schien doch die Milde, mit der ich meineSache führte, tieferen Eindruck auf ihn zu machen als allesbisher Gesagte. Er ward so gerührt, daß er fast außerFassung kam, und n-ahm oft Zuflucht zu seiner Dose, umnur einigermaßen seine innere Bewegung zu verbergen.

Minder günstig war der Eindruck meiner Rede auf denRichter Foxley, auf den sie doch hauptsächlich berechnet war-Er flüsterte mit seinem Schreiber Meister Niclas, räuspertesich, hustete und runzelte die Augenbraunen, als wäre erüber meine Bitte erzürnt. Endlich nachdem er sich anscheinendberuhigt hatte, lehnte er sich in seinen Stuhl, dampfte mitgroßer Heftigkeit, und gab mir einen drohenden Wink, dermir zeigte, daß alle meine Gründe an ihm verloren gingen.

Als ich endlich, mehr ans Mangel an SIthem, als ausMangel an Gründen, einhielt, öffnete er seine Orakelsprücheverkündigenden Kinnbacken, und gab mir folgende Antwort,die von seinen gewohnten Interjektionen, und von langen,dicken Rauchwolken begleitet waren; »Hem ei eh puh Also glaubt Ihr, mein Junge, Ihr könntet den