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Verhältnisse kennen müssen, so muß ich Ihnen sagen, daß ichihn nicht kenne "
Der Richter that einige mächtige Züge und hielt den Rauchim Mund, so daß seine Backen, gleich denen eines hollän-dischen Cherubs anfschwollen, mährend seine Augen von derAnstrengung hervortraten, die er anwenden mußte um seinenAthem anzuhalten. Dann blicß er ihn von sich — „Wuh,Hum — puuf — ha, seine Eltern nicht zu kennen, jungerMann. — Dann muß ich Euch als einen Landstreicher ein-stccken lassen, auf mein Wort: Omne ignatum pro semibili,wie wir ans der Schule zu Aopleby zn sagen pflegten, d. i.:jeder, den der Landrichter nicht kennt, ist ein Spitzbube undein Vagabund. „Ha! — ei — lacht nur immerhin, Sir,doch zweifle ich, ob Ihr den Sinn des lateinischen Satzesverstanden hättet, wenn ich ihn nicht übersetzt hätte."
Ich dankte ihm für die neue Ausgabe des Sprichwortsund für die Erklärung, die ich, ohne Beihnlfe, mir nie hätteträumen lassen. Dann fuhr ich fort, meine Klage mit größe-rer Zuversicht aus einander zu setzen- Der Richter war einEsel, das war sonnenklar; so unwissend aber konnte er dochunmöglich sein, daß er das Nothwendigste in einer so klarenSache nicht einsehen sollte. Ich setzte ihn also von dem Auf-stand in Kenntniß, der auf der schottischen Seite des Meer-busens von Solway Statt gefunden hatte; erklärte ihm, wieich in meine gegenwärtige Lage gerieth und bat schließlich, ermöchte mich in Freiheit setzen lassen- Ich vertheidigte meineSache so gut als möglich, indem ich von Zeit zu Zeit einenBlick auf die Gegenpartie warf, die sehr gleichgültig die Hef-tigkeit anhörtc, mit der ich klagte.
Als ich endlich aufhörte, weil ich in einer so klaren Sachenichts mehr zu sagen wußte, so enviederte der Richter: „hnm,