Druckschrift 
22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
255
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Engländer', meine Seele in mir über die Behandlung empört,die ich erdulden muß; daß ich entschlossen, jedes Mittel, daömir zu Gebote steht, zu benutzen, um meine Freiheit wiederzu erlangen; daß die Gefangenschaft meinen Geist nicht beugte,und daß ich, obschon sie ohne Zweifel ihr Verbrechen mit ei-nem Mord beschließen können, immer bereit sein werde, meinegerechte Sache den Gerichten meines Vaterlandes zu über-geben. Ich fahre daher in der Erzählung der Begebenheitenfort, die mich seit dem Schlüsse meines letzten Briefes anmeinen theuren Alan Fairford, betrafen, und dieser war,wenn ich nicht irre, vom sten des noch laufenden MonatsAugust datirt. Nicht zurückschrecken soll mich die Möglichkeit,daß man mir meine Papiere entreißen und einem Manne zurDurchsicht vorlegen kann, welcher, da er jetzt schon ohne allenGrund mein Feind ist, noch heftiger gegen mich aufgebrachtwerden wird, wenn er die Erzählnng des Unrechts liest, daser mir zufügte.

Die Nacht zuvor, ehe ich jenen Brief schrieb, war ich ineinem thörichten Jugendstreich bei einer Tanzbelustigung gegen-wärtig, welche im Dorfe Broken-Burn, das etwa sechs Mei-len von Dumfrics entfernt ist, statt fand; viele Personenmüssen mich dort gesehen haben, wenn allenfalls das Factumso wichtig scheinen sollte, daß eine gerichtliche Untersuchungdarüber angestellt würde. Ich tanzte, spielte Violin, undnahm an dem Feste bis gegen Mitternacht Theil, wo meinDiener, Samuel Owen, meine Pferde brachte, und ich nacheinem kleinen Gasthofe, Shepherd's Busch genannt, zurück-kehrte, da ich in diesem Hause, wo eine gewisse Mrs. Nixondie Wirthschaft führt, früher etwa vierzehn Tage znbrachte.Ich wendete den Anfang des Vormittags dazu an, de» schonerwähnten Brief zu schreiben, den du, theuerster Alan, wohl