Druckschrift 
22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
253
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Lebensbeschreibung cines unglücklichen Jünglings setzen, welcher-seit einiger Zeit, mitten in einem freien Lande, und ohne daßman ihm ein Verbrechen zur Last legen könnte, einem unge-setzlichen, gewaltsamen Zwang unterworfen wurde und nochunterworfen ist. Wer also diesen Brief eröffnet, wird hiemitbeschworen, sich an die nächste richterliche Person zu wenden,uud indem er die Angaben benutzt, welche diese Papiere ent-halten, sich für die Befreiung eines Mannes zu verwenden,der, so wie er auf der einen Seite das Recht hat, alle Hülfein Anspruch zu nehmen, welche der unterdrückten Unschuldgebührt, auf der andern zugleich den Willen und die Mittelhat, sich seinem Befreier dankbar zu bezeigen. Sollte es aberder Person, welcher dieser Brief in die Hände fällt, an Muthoder an Mitteln fehlen, die Befreiung des Schreibers zu be-werkstelligen, so wird sie hiermit bei allen Pflichten, welcheein Mensch seinem Mitmenschen und ein Christ demjenigenschuldig ist, der sich zu demselben heiligen Glauben bekennt,beschworen, die schleunigsten Maßregeln zu treffen, dieseBlätter schnell und sicher dem Advokaten Alan Fairfvrd, Esqr-,welcher bei seinem Vater, Alexander Fairford, Esqr., Schrei-ber des königlichen Jnsiegcls, Brown's Square in Edinburgwohnt, zu überliefern oder zu befördern. Er darf auf einefreigebige Belohnung rechnen, und sein eigenes Gewissen kannihm sagen, daß er der Menschheit einen wahren Dienst ge-leistet hat-

Mein theucrster Alan!"

Da ich in Ungewißheit und im Unglück noch eben sowarm für dich fühle, wie je in den schönsten Tagen unsererinnigsten Freundschaft, so wende ich die Erzählung einer Ge-schichte an dich, obgleich sie wahrscheinlich in ganz andereHände fallen wird. Ein Theil meines vorigen Geistes beseelt