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22 (1852) Redgauntlet
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svrd auf direktem Wege etwas von seinem Sohne hörte.Zwar ersah er ans einem Briefe des Mr. Crvsbie, daß derjunge Advokat glücklich in Dumfrics angekommcn sei, aber ererfuhr zugleich, daß er die Stadt verlassen hatte, um einigeNachforschungen anzustellen, deren Zweck nicht bekannt war.Der alte Mann, welcher auf diese Weise peinlichen Erwar-tungen und quälenden Rückerinnernngen überlassen und deshäuslichen Umgangs beraubt war, an welchen er sich gewöhntbatte, fing an, körperlich sowohl als geistig zu leiden. Erhatte den Entschluß gefaßt, selbst nach Dumfriesshire zu reisen,aber nachdem er ungewöhnlich und fast unerträglich auf-fahrend , verdrießlich und mürrisch gegen Schreiber und Be-diente war, so setzte sich die bittere Laune in einem Podagra-Anfall im Fuße fest. Wir wollen ihn also für jetzt diesemwohlbekannten Zähmer der hochaufstrebenden Geister über-lassen, da die Fortsetzung unserer Geschichte in der nächstenAbtheilung eine Form annimmt, welche sowohl von dem er-zählenden, als vom Briefstyl abweicht, dennoch aber das Ei-gcnthümliche beider Arten hat.

Drittes Kapitel.

Dar sie Latimer's Tagebuch.

(Die folgende Anrede steht auf der inner» Seite des NmschlagS, welcherdas Tagebuch enthielt.)

In wessen Hände auch diese Blätter fallen mögen, sowerden sie doch immerhin den Finder in Kenntniß von der