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senden, um die genauesten Nachforschungen nach seinem ehe-maligen Gaste anzustellen.
Er wußte wohl, daß die Sitten der Fischer zwar rauh,aber doch nicht gerade wild und blutgierig sind; und manhatte Beispiele, daß sie sich einiger Personen, welche sich inihren Schleichhandel mischen wollten, bemächtigt, und sie nachder Insel Man, oder nach einem Orte geschleppt hatten, wosie einige Wochen gefangen gehalten wurden. Natürlicherweisemußte also Mr. Fairford über das Schicksal seines ehemali-gen Hausgenossen sehr beunruhigt sein, und wäre der Au-genblick minder wichtig gewesen, so hätte er sich gewiß selbstauf die Reise gemacht, oder würde seinem Sohne erlaubt ha-ben, auf Nachforschungen nach seinem Freunde auszngehen.
Wiederum sah er wohl ein, daß des armen Peter PeeblesProzeß vielleicht sine Nie aufgehoben würde, wenn der Briefin die Hand seines Sohnes käme. Er kannte die gegenseitigeschwärmerische Zuneigung der jungen Leute, und mußte wohleinsehen, daß die Kcnntniß von der gefährlichen Lage seinesFreundes Latimer seinen Sohn nicht allein unwillig, sondernsogar unfähig machen würde, sich der Pflichten, welche ihmdiesen Tag oblagen, zu entledigen, worauf doch der alte Gent-leman einen so großen Werth legte.
Obschon mit widerstrebendem Gefühle, beschloß er dochnach reiflicher Ueberlegnng, mit der Mitteilung der unange-nehmen Nachricht, die er erhalten hatte, zu warten, bis seinSohn die Geschäfte des Tages beendigt hätte. Er suchte sichselbst zu überreden, daß der Aufschub dem Darsie Latimerwenig schaden könnte, da ja seine eigene Thorheit, wie er'szu sagen wage, ihn in die Schlinge geführt habe, wo er durcheine augenblickliche Beraubung seiner Freiheit, die ans dieseWeise nur ans einige Stunden verlängert würde, sehr ange-