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unter de» Fischern am Solway ein großer Aufruhr ausge-brochen ist, bei welchem sle nicht allein auf eine höchst eigen-mächtige Weise die Pfahlnctze an der Mündung des Flusseszerstörten, sondern noch übcrdieß das Haus des Quäker Ged-des (eines der Haupttheilnehmer an der Pfahlnetz-Fischfang-Gesellschaft) angegriffen und stark beschädigt haben. Bedauerehinznfügen zu müssen, daß der junge Mr. Latimer in denStreit verwickelt war, und daß seit der Zeit alle fernerenNachrichten über ihn mangeln. Man spricht von einem Morde,doch mag das nur so gesagt sein. Da der junge Gentlemanziemlich unregelmäßig lebte, so lange er sich in dieser Gegendanfhiclt, so wie er z. B. mehr als einmal meine Einladungzum Mittagessen ausschlug, um mit wandernden Bierfiedlcrnund solchem Volke im Lande herum zu streifen, so wollen wirhoffen, daß seine gegenwärtige Abwesenheit abermals die Folgeeines Jugendstreichs ist; weil aber sein Diener sich bei mirnach seinem Herrn erkundigt hat, so hielt ich es für wohlgc«than, Sie durch die Post davon in Kenntniß zu setzen. Nurnoch so viel, daß unser Sheriff eine Untersuchung angestellthat, und einen oder zwei von den Aufrührern in Verhaftnehmen ließ. Kann ich Ihnen in der Sache dienlich sein,indem ich entweder den Mr. Latimer als vermißt anzeige undeine Belohnung für denjenigen bestimme, der Nachrichten vonihm geben kann, oder sonst auf eine Weise, so werde ich Ihrenwcrthen Befehlen gehorchen, da ich stets zu Ihren Dienstenbereit, mich achtungsvoll nenne
William Crosbic."
Als Mr. Fairford diesen Brief empfangen und dnrchgclc-sen hatte, war sein erster Gedanke, ihn augenblicklich seinemSohne mitzuthcilcn und sogleich eine Estaffette oder einenköniglichen Gerichtsboten mit den nöthigen Vollmachten abzu-
Nedgauntlet. lg