Druckschrift 
22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
158
Einzelbild herunterladen
 

158

Kommst du mit leeren Händen, nichtswürdiger Pfeifer ?"sagte Sir Robert.Alle Teufel, wenn du"

Mein Großvater nahm eine so heitere Miene an, als esihm möglich war, machte eine Verbeugung, und warf denGeldsack auf den Tisch, wie ein Mann, der etwas Freudigesthut. Der Laird zog ihn hastig zu sich:Ist Alles darin,Steenie?"

Ew. Gnaden werden Alles in Ordnung finden," sagtemein Großvater.

Dougal," sagte der Laird,nimm den Steenie mit hinabund gib ihm ein Glas Branntwein, unterdessen will ich dasGeld zählen und die Quittung schreiben."

Kaum hatten sie das Zimmer verlassen, als Sir Robertein gellendes Geschrei ausstieß, das die Felsen des Schlosseserzittern machte. Dougal lief zurück die Bedienten stürz-ten hinein ein kreischendes Geschrei nach dem andern stießder Laird aus, immer entsetzlicher und furchtbarer. MeinGroßvater wußte nicht, ob er gehen oder bleiben sollte, dochwagte er sich wieder in das Wohnzimmer da war einfurchtbarer Tumult, Niemand sagte geh' oder bleib. Entsetz-lich brüllte der Laird nach kaltem Wasser für seine Füße, undnach Wein, um seine Gurgel zu löschen, und Hölle, Hölle,Hölle und ihre Flammen! waren die einzigen Worte, die erHervorbringen konnte. Sie brachten ihm Wasser, als er aberseine geschwollenen Füße in den Zuber stellte, so schrie er, esbrenne; ja man sagt, daß es siedend und schäumend gewordensei, wie ein brausender Wasserkessel. Er warf dem Dougalden Becher an den Kopf, schreiend, er habe ihm Blut stattBurgunder gebracht; und man weiß gewiß, daß die MägdeLen anderen Tag geronnenes Blut vom Boden aufwaschenmußten. Der Affe, den sie Major Weir nannten, schnitt