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22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
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werden, daß ich Gegenwärtiges nicht batte schreiben können,ohne darin eingeweihter zu sein als Sie.

Kann oder will er den hiermit gegebenen Rath nichtannehmen, so ist es meine Meinung, daß Sie ihm mit mög-lichster Eile Nachreifen, und durch Ihre persönliche Gegenwartund Ihr Zureden die Gründe geltend machen, die schriftlichohne Wirkung bleiben möchten. Nun nur noch ein Wort,und ich bitte Sie, es gütigst so aufzunehmen, wie es gemeintist. Niemand kann den Gedanken hegen, als könne man Mr.Fairfords Eifer für den Dienst seiner Freunde durch käuflicheMittel beflügeln. Aber das Gerücht sagt, daß dem Mr. Fair-fvrd, der senie» Bcrnfsstand noch nicht angetreten hat, wohldie Mittel fehlen könnten, wenn es ihm schon gewiß nicht anEifer fehlt mit Schnelligkeit zu handeln. Möge Hr. AlanFairford die einliegende Note als den ersten Ertrag seinerBerufsgeschäfte betrachten, und sie, die es sendet, hofft, daßcs ein Omen eines unbegränzt glücklichen Erfolges sein möge,obgleich es von einer so unbekannten Hand kömmt, wie diedes

Grün-Mantels."

Eine Bank-Note von zwanzig Pfund war eingeschlossen,und der ganze Vorfall machte mich vor Erstaunen sprachlos.Ich bin nicht im Stande, den Anfang meines Briefes, derdie Einleitung zu dieser außerordentlichen Mittheilnng bildet,zu überlescn- Ich weiß nur, daß er, obgleich mit einer Mengevon Thorheiten vermischt (Gott weiß wie verschieden sie vonmeinen gegenwärtigen Gefühlen sind), dennoch eine gehöriggenaue Beschreibung der geheimnißvollen Person gibt, vonder dieser Brief kömmt, doch habe ich weder Zeit noch Ge-duld den abgeschmackten Commentar von dem Texte zu trennen,den du so nöthig wissen mußt.