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22 (1852) Redgauntlet
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Verbinde nun diese auf so seltsame Weise empfangene War-nung mit dem Verbote, das dir dein Londoner Korrespondent,Griffith, England zu besuchen, auferlegte mit dem Charak-ter deines Lairds der Solway-Secn mit dem gesetzlosenZustand des Volkes in dieser Gränzgegend, wo Verhaftsbe-fehle deshalb nicht leicht ausgeführt werden können, weilbeide Länder eifersüchtig auf Rechtseingriffe sind; erinneredich, daß selbst Sir John Ficlding meinem Vater sagte, erkönne jenseits der Mauern von Dumfries der Spur keinesSpitzbuben mehr nachgehen denke daran, daß die Spaltungzwischen Whigs und Torys, Papisten und Protestanten dieseGegenden immer noch in einem gährendcn, verhältnißmäßiggesetzlosen Zustand erhält denke an alles das, theurerDarste, bedenke, daß dn zu Mount Sharon bei einer Familiewohnst, die im gegenwärtigen Augenblick mit Gewaltthätig-keiten bedroht ist, und die, während sie auf der einen Seitedurch ihren Eigensinn zu Gewaltthätigkeiten Anlaß gibt, aufder andern sich durch Grundsätze gebunden glaubt, keinenWiderstand leisten zu dürfen.

Laß dir ferner amtsmäßig sagen, daß die Gesetzmäßigkeitder Art Fische zu fangen, wie unser Freund Josua sie an-wendet, von unseren besten Rechtsgelehrten sehr in Zweifelgezogen wird, und daß, wenn Pfahlnehe wirklich ein unge-sehmäßiger Eingriff in ihren Erwerb sind, auch eine Gesell-schaft, die vis facti verfährt, sie niederrcißt und zerstört, inden Augen des Richters keines Aufruhrs schuldig ist. Sodaß du, wenn du in deinem gegenwärtigen Aufenthaltsortverweilst, wahrscheinlich in einen Streit verwickelt werdenwirst, der dich nichts angeht, und somit deine Feinde, wersie auch sein mögen, in den Stand setzest, in der Verwirrungeines allgemeinen Aufruhrs jeden Plan, den sie gegen deine