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wollte, beschäftigte sich damit, der Dame einen Stnhl hinzu-stellen, und rief mir durch diesen Wink die Regeln einer gu-ten Erziehung in's Gedächtniß zurück.
Meine Besucherin war ohne Zweifel eine Lady, und wahr-scheinlich nicht geringe» Ranges; sehr bescheiden'dazu, wennich nach der Schüchternheit und Grazie urtheilen darf, mitder sie sich bewegte, und auf meine Bitten niedersehte. Auchihre Kleidung war, wie es mir schien, schön und modern;doch war sie mit einem phantastisch gestickten Mantel vongrüner Seide verhüllt, in welchem, so drückend es auch indieser Jahreszeit sein mußte, ihr Körper ganz eingehüllt, undder noch obendrein mit einer Kapuhe versehen war.
Der Teufel hole die Kaputze, Darsie! denn ich konntegerade so viel ersehen, daß sie mich, da sie über das Gesichtgezogen war, des lieblichsten Anblicks beraubte, und daß sieaus Verlegenheit tief zu erröthen schien. Ich konnte sehen,daß ihr Teint wundervoll schön war — das Kinn lieblichgerundet — die Lippen wie Korallen — die Zähne wetteiferndmit Elfenbein. Aber weiter vermochte der kühne Blick nicht zudringen, denn ein goldenes Schloß, mit einem Saphir geziert,schloß den neidischen Mantel am Hals der schönen Unbekann-ten, und die verzweifelte Kaputze verbarg den oberen Theildes Gesichts.
Ich hätte zuerst sprechen sollen, das ist unläugbar; aberehe ich noch meine Sätze geordnet hatte, eröffnete die jungeDame selbst die Unterredung, wahrscheinlich durch mein Schwan-ken in Verzweiflung gebracht.
„Ich fürchte aufdringlich zu sein, Sir — ich glaubte einenältlichen Herrn zu finden."
Das brachte mich wieder zu mir selbst. „Wahrscheinlich