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Ziele des Wegs genossen wir einer Aussicht auf den Wasser-fall, wo der angeschwollene Bach schäumend und tosend überden natürlichen Felsendamm stürzte, der vergeblich seinenLauf hemmen zu wollen schien. Entzückt blickte ich hin, alsich mich aber umwandtc, meiner Gefährtin meine Gefühleauszudrücken, bemerkte ich, daß sie die Hände gefaltet hatte,in einer Stellung kummervoller Ergebung, welche anzeigte,daß ihre Gedanken fern von der vor uns liegenden Natur-scenc waren. Da sie sah, daß ihre Zerstreuung bemerkt wurde,nahm sie die frühere Ruhe in ihren Manieren wieder an;und als sie mir hinlänglich Zeit gelassen hatte, das Ziel un-seres stillen, einsamen Spatziergangs zu bewundern, schlugsie mir vor, auf einem Wege durch die Ländereien ihresBruders zurückzukehren. „Selbst wir Quäker, wie man unsnennt," sagte sie, „haben unseren kleinen Stolz, und meinBruder Josua würde es mir nicht verzeihen, wenn ich esversäumte, dir die Felder zu zeigen, die er mit der größtenFreude nach den neuesten und besten Arten anbaut; worüberer von gültigen Richtern viel Lob erhalten hat, aber auchvon denen lächerlich gemacht wurde, die cs für eine Thorheithalten, die Gebräuche unserer Väter verbessern zu wollen."
Während sie sprach öffnete sie ein niedriges Thor, dasdurch eine mit Moos und Epheu bedeckte Mauer, welche dieGränze des Lustgartens bildete, in das freie Feld führte;hier wanderten wir auf einem ordentlichen Fußpfad, der ineinem guten, einfachen Geschmack angelegt, zwischen Heckenund Zäunen, durch Wiesen, Accker und Waldungen ging, sodaß der gute Mann bei gewöhnlichem Wetter die Runde umseine Oekonomic-Gcbäude machen konnte, ohne auch nur denSchuh zu beschmutzen. Auch Ruhesitze waren angebracht;nnd waren sie auch weder mit Inschriften geziert, noch so