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22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
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lichei, Regens schäumend und brausend in das Thal leitete.Mit einige» Schwierigkeiten erstieg ich den bösen Weg zuFuße, aber mir schwindelte, wenn ich aus den Spuren, welcheder Regen nicht »erlöscht batte, sah, daß das Pferd Abendszuvor ans seinen Hüften fast hinabgeglcitet zu sein schien.

Mein Wirlh schwang sich auf seines Pferdes Rücken, ohneden Fuß in den Steigbügel zu sehen kam mir den gefähr-lichen Weg hinauf zuvor, und spornte sein Roß, als könnees wie eine wilde Katze klettern- Wasser und Schmutz spritz-ten beim raschen, wilden Lauf von seinen Hufen; einige Sätzenur und da standen, an der Spitze der Kluft wo ich sierin-oltc,> Pferd und Reiter wie Bildsäulen da, das crsteredie breiten Nasenlöcher aussperrend, den Morgenwind aufzu-fangen, der letztere bewegungslos, die Augen hingcwendet zuden erste» Strahlen der ausgehenden Sonne, welche im Ostenemporstieg und die entfernten Gebirge von Cumberland undLiddesdale vergoldete.

Er schien in Träumen vertieft zu sein, aus denen er cm-porschreckte als ich mich ihm nahte, und, indem er sein Pferdin Bewegung setzte, schlug er einen ungebahnten, sandigenWeg ein, welcher eine weite, flache, unangebaute Sandebene,von Morästen unterbrochen, durchschnitt, die der Umgegendvon Shephcrd's Busch ähnlich war. Im Allgemeinen bietetdieser ganze Strich Landes, da wo er sich der See naht,einige begünstigtere Stellen ausgenommen, denselben einför-migen, schauerlichen Anblick dar.

Ungefähr hundert Ellen vom Rande der Schlucht genoßenwir einen noch ansgedehnteren Ueberblick über diese wüsteEinöde, schauerlicher noch durch den Gegensatz, welchen diejenseitigen Küsten von Cumberland bildeten, die von tausendenvon Bäumen in Alleen gepflanzt, durchkreuzt und durchschnitten.