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23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
651
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Saterne »orleu4tenb , mäbrenb bie Stnbere juiütf blieb, baS£auS ju bemalen unb für bie Sebürfniffe SD?r. SprretS juforgen, ber es gern übernahm, aufjubleiben, um 5Kr. Dou4 £rooob ju empfangen.

2iber ehe no4 Dame Dobs in ber Pfarre anfant, hottebie Sranfe ben fprebiger ju fi4 rufen laffen, unb bat ihn,ihr fSefennfntfj meberjufepreiben, mabrenb fie no4 genugSehen unb Sltbern habe, cd abjulcgeit.

„Denn itb glaube,“ fefcie fie binju, fi4 im 33etie aufri4=tenb unb mit milb roHenben SSlitfen umberfcbauenb, „baß,menn icb meine @4ulb einem minber beiligcn SWanne ancer-trauen roottte, fo mürbe ber ®eifi ber fjotle, beffen Dienerinitb mar, feine 23eufe baöon führen, Körper unb Seele »er=eint, ehe fie fi4 »on einanber f4eiben, mie furj au4 bieBeit fein mag, bie fie no4 in @emeinf4aft mit einanber ju=bringen muffen.“

SDir. Gfargtll mollte bur4 einige gottebfürcbtige Sröfiungenfie beruhigen, aber ungebulbig unterbra® fie i&n: „5$er=ftbmenben Sie feine SDBorte! — »erf4menben ©ie feine! —Waffen ©ie mich baS auSfpre4en, maS itb ju fagen habe, unbmit einer Unterftbrift oerfeben rnufi; unb ©ie, ber ©ie alsber unmittelbare Diener @otteS oerpflicbfet finb, ein Beugeber SBabrbeit ju fein, geben'©ie ja mobl 214t, bas niebet*äuftbreiben, maS tcf) 3bnen fagen roerbe, unb ni4ts metter.34 münftbte e8 an ©t. SfonanS ju fagen, — itb habe felbfffogar f4on angefangen, es Slnbern mitjutbeilen — aber itbfreue mich, baff itb furj abbratb — benn ©ie, 5Dfr. (SargiQ,fenne itb, obmobl ©ie mich lange »ergeffen haben metben“

„Das mag mobl fein,“ fagie ©argiU. „34 erinnere mi43hrer in bet $hat bur4auS nicht.“

„Denno4 fannten ©ie einft $>annab Strom,“ fagte bie