Druckschrift 
23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
559
Einzelbild herunterladen
 

fcglimm, wenn et», ftcrrlicbfeit nicht bie ©ewalt hätten, ßcgjebem Greife, bern (ie ßcb ju nahen münfcgten, gocgß midfom«men *u machen.“

,,©arf ich bieg fo beuten, baß mir SJerjeigung werbenwirb, wenn ich mich biefen 2lbenb in St», £errlicbfeit ÄreiSeinbränge ?“

„@S gibt feine ©efeüfchaft, bie Sorb ©tgerington ju it-fuchen wünfcgte, roo er nicht hocbmitlfommen fein mürbe.“

„@o will ich mit benn am heutigen ßtbenb fomogl biegSBorrecgt als meine SBerjeigung erbitten, ©och nun,“ fuhrer fort, als fei eS ihm jetjt gelungen, auf »ertrauticherenguß mit Shrer 5>errtichfeit *u fommen, „was benfen ©ie mögtin ber ©hat »on biefer unflaren ©efegiebte?“

„O ich mug butcgauS glauben, bag fie 2J?ig SDfowbra»betrifft. — ©ie mar immer ein ganj munberlicbes ©efegöpf!

— ©0 lag ©tmaS in ihrem SBefen, baS ich nie bulben mochte

— eine 2lrt »on Unoerfchämtheit — baS iß »ielletcbt ein fegt»orlauteS 2Bort, aber eS marb im SSertrauen gefproegen, —fo bag ich, obmogl ich eine 2lrt Umgang mit ihr pflog, bafie bie »ermaifete ©oebfer eines guten Kaufes mar, unb ichmirflid) nichts befiimmt Schlechtes »on ihr rougte, mich boegzuweilen ganj empört über ge fühlte "

,,©m. fjerrtiebfeit werben es aber boeb öiefleicht nicht paffenbßnben, biefe ©efegiegte öffentlich befannt werben au laffen, mimbeßcnS bis 3bnen »ie genaue 2Bagrgeit berfelben gemig iß?"fragte ber ©raf mit einfchmeichelnbem, geminnenbem ©one.

„Verlaßen ©ie fteg barauf, baS wäre ja baS 2ißer=fcglimmße! — ©anj unb gar wäre ße »erloren. — ©ie hör«ten, baS SBeib fagte, ße gäbe ©lara in’S Skrberben geßürjt

— unb Sie wißen, ße mußte »on ©lara SWombra» reben,