Druckschrift 
23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
358
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eine ©äufchung meiner eigenen Slugen mich peranlaffen fann,in i(>rc ©cfcbichte bas ©efiebt bes erfien beften gremben, bermir entgegen tritt, ju mif(ben. — SBaS muß ber grembe ponmir benfen!“

„@c nun, maS ein 3«ber pon bir benft, ber bi# tennt,mein lieber Prophet!“ rief bie freunbfcftaftlicbc Stimme ©ouch*moobS, ber feine SBorte mit einem ermeefenben 6#Iage aufbes ^Jrebiflcrö ©cpulter begleitete; „nämlich, bag ©ie einunglücflicher ^Pbilofoph Pon Saputa ftnb, ber feine fcltüfcenbeÄlappe im ©ebränge Perlor. — Äommen ©ie nur — jefet,ba ich 3bnen mieber zur ©eite liege, brauchen ©ie nichts jufürchten. — @i, jefct, ba icf) ©ie näher betraute — Sie fe*ben fa aus, als hätten ©ie einen Safilisfen erblicft — unbfol#’ ein ©ing gibt es bo# gar nicht, fonfl märe es mir ge*roig nicht entgangen im Saufe meiner mciten Steifen. — Slber©ie feben ganz elenb unb erfebroefen aus! — SBaS jum©eufef gibt es benn?“

„StichtS meiter,“ ermieberte ber ©eifHicbe, „als ba? i# foeben mi# felbfi jum ärgften Starren machte.“

„'Pag, pah! ©arüber mug man fein grogcS Ceib tragen.— ©as thut ein feber DJtenfch, minbeftenS jmeimal in Pier*unbjroanjig ©tunben.“

„Stber beinahe gatte ich einem gremben ein ©egeimnig an*pertraut, baS eine achtungSmertge gamilie nabe angeht!“,,©as mar fehr Unrecht, ©oefor! ©eben ©ie (leb in 3u=funft beffer por; unb in ber ©hat, ich möchte 3b«en lieberrathen, mit Stiemanb, felbfi nicht mit 3hrem Ätrcgenbiener,SBiDie SBatfon, ju reben, bis ©ie fi# minbeflens mit breiHaren gragen unb 2lntmorfcn überzeugten, bag ber eben gesnannte SBiDie SBatfon mirflicg ba por 3hnen beftnblich iü,unb fein grember ft# in beS ehrlichen SBiDieS alte fPerücfe