Druckschrift 
23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
285
Einzelbild herunterladen
 

285

aber roaS jum genfer fann btcö bebeuten? — @ic roaren nocheben ganj roobt?“ —

„Sin plöfclicber ©ebroinbel,“ entgegnefe SJtr. Gargitl (icherbotenb.

„©eben @ie, SWr. Sargitt, bieö föntmt »on 3brem bietengafien!“ rief fWiflreb ©obS.

„Süchtig, graueben,“ fügte 5P?r. ©ouebmoob binju, „bannnoch SJZitcb unb Sauernbrob habet! — Sin jebes chriftticheStabrungSmittet roirb bon einem foteben fDtagen jurücfgeroie=fen, fo mie ein fieiner Sanbebetmann ben Sefucb eines begmterten ©utsbefffcers jurüctroeifet, bamit er nicht bie Unfrucftt«barfeit feiner gelber bemerfe. — $>a ba ba!"

„Unb fo fagt man rotrtticb, 5Kiß SJtorobrap mürbe fi(b »er*beiratben?“ fragte ber fPrcbiger.

»®anj geroib! Stettp ©rotter braute bie Steuigteit mit!“entgegnete SD?eg. „Unb roenn fie auch juroeiten einen ©ro=bfen über ben ©urft trinft, fo glaube ich nicht, bab fte eineSüge ftcb erbenfen ober berbreiten mürbe — befonberS nichtbei einer fo guten fiunbin, als ich ihr bin.“

„®aS mub unterfuebt merben!“ fagte STOr. Sargitl, alsfptäcbe et ju (ich felbft.

„3a gemib, bas mub es!“ ermieberte ©ame ©obS. „Sämäre eine ©ünbe unb ©ebanbe, roenn fte folcb’ eine ttäglicbe3pmbel babei gebrauchen fotlten, mie ben SPtenfcben, ben fteSbotterleb nennen, ba mo man eine folche geifilicbe ©rompetebefi^t, mie Sie felbft, fDtr. Sargttt, eS (tnb; unb motten Sieauf eines Starren alten 3taib achten, fo taffen 6ie fleh hochin 3brer eignen SDtüble bas SSfabtgelb nicht entgehen, 3J?r.Sargitt.“

„Stecht, gan* recht, SJtutter ©obS,“ fagte ber Stabob;„man mub ftcb um £anbfcbub unb £utfcbnur befümmern, unb