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23 (1852) St. Ronans-Brunnen
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aUeS; itb irrte midj, benn i<b miß roobl behaupten, baß ©ie3br Strebt gegen männiglicb ju »ertreten tpiffen merben. —Hber laffen ©ie mich nun mit einem SEBorte büren, roaS©ie eigentlirb fränft ?“ —

„3n einem SEBorte alfo, Dir. Stnbloofe,“ faßte Wieg, bieStimme fenfenb, renn fte erfebraf »or bem Saut beffelben —„Ijier iß oon einer fleinen Srt oon — Diorb bie Siebe!“

„Diorb, SWorD! Diiftreß SDobS ! — @S fann nicht fein —fein SCBort bat man ba»on beim Sanbgericbt gebürt! — eSfann fein Diorb in ber ©raffrhaft gefrbeben, non bem mitnirbt etrnaS büren mürben- — Um ©otteS mißen, ©ebn ©iefitb oor, liebe firau, unb ßürjen ©ie ßcb nicht umfonfl infolrbe Unruhen!“

„Dir. ßüinbloofe, itb fann nur narb meinem beßen Qeinfebenfpreiben, ©ie ßnb gleitbfam ein Sticbter in Sfrael, minbeßenSftnb ©ie einer ber Siecbtsgelebrten, melcbe bie ©ernalt in£änben haben, — unb ich er*äble 3bnen alfo mit frbroerembangen £er*en, baß biefer arme junge Dicnfcb, ber bei mirmobnte, ermorbet ober fortgefcbleppt roorben iß, oon bemmeuebelmürberifiten SSolfe ba unten am neuen ©efunbbrun»nen; ich miß bie ©efefce gegen ßc aufrufen unb foßte esmich bunbert fßfunb foßen “

®er Siedptsgclebrte erßaunte immer mehr, fornoßl überDiegs anflage, als über bie hartnaefigfeit ihrer Behauptung.

„®en Sroß habe ich menigßenS,“ fuhr Dieg fort, „baß,mas auch gegeben fein mag, eS menigßenS nicht meine©djulb iß, Dir. Sinbloofe ; benn bas rceiß ich, baß ich bentblutbürßigen, auf halbem ©olb ßebenben Dhilifler, Wiac £urf,als er berauffam, um mit ihm ju reben, bie §>irnfcbale gutmit meinem SBefen burebfrafct babe. — 21ber baS arme, ein»faltige fiinb felbß, baö nicht mehr oon ber 93üsartigfeit ber