Druckschrift 
23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
218
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©tobt »crfudjcn — lammen Sie herein; mir matten feien,mad mtr 3bncn jjum f^rü&ßüct anbteten fonnen, benn ©ie (mbheute gar früh aufgebroeben.“

„3* maße 3bnen unangenehme ©torung, ÜDtr. SStnbloofe,“ermieberte bie alte Sabp, feinen Arm ergreifenb unb ihn nachbem §>aufe begleitend „®emif, ich flörc ©ie fehr, aber ichhatte feine Stube, bis ich mir 3hten Statb in einer Angelegen:heit erbeten hotte.“

„3(b merbe mich fehr glücftich fchafcen, einer fa guten al=len 33efannten bienen ju fönnen. ©och fefcen ©ie ftd) —fefcen ©ie fich, SJttßreß ©obd. — ©inige ©rquiefung thutfeinem ©efebäft ©intrag. — ©ie finb ein bideben übermübet»on ber Steife. — ©er ©eiß erliegt, roenn ber Körper jufehr angefirengt roirb. IDtißreß ©obd, ©ie feilten bebenfen,baß 3br Seben gar fehr feflbar iß, unb für 3brc ©efunb*heit hübfeh ©arge tragen, SKißreß ©obd.“

„Sftein Sehen faßbar ?“ rief 5D?eg au$. „Stein, nein, nichtd»en 3bt'en lißigcn Stebendarten! ©en Seufel auch, mirb @i=ncr bie alte jänfifebe ©aßmirthin »ermiffen, fKr. Sinbloefe,ti fei benn etma hin unc mieber ein armer ©djelnt, oDerber alte §>ofbunb, ber bann nicht mehr fo gut gefüttertmürbe.“

„S3fui bach, fDtißreß ©ebd,“ cntgegnetc ber Sußitiariudmit freunbfchaftlichem ißormurfe. ,,©d fränft einen altengreunb, menn ©ie fo geringfebajjfnb »on fich felbß reben;unb mad bad ©terben anbeirifft, ©ott fei ©anf! ich fah Siefeit jebn 3 J bren nicht fa mahl mie heute. Aber »iellecchthaben ©ie boch bie Abßcbt, ihre unlieben Angelegenheitengan* in Orbnung ju bringen, mad immer einer forgf mentbrißlieben grau fehr mobl gejiemt. — @d iß in ber ©h«f,