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23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
188
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3hr follt feinem meiner SDiiether, fei es 5Kr. Starrel ober inetes fonff wolle, mit folcper gottlofen Slbftcpt naben; benn ichbin eine fßerfon, bie ben ©otteSfriebcn in ihrer SBopnungaufrecht gehalten wiffen will.“

Um ihre STOeinung noch nachbrücflicper ju erflären, fcpwangfie wieber rüflig ben SBefen-

Snflinftmäfjig empfahl fich ber SSeteran bem Schüße beSheiligen ©eorgS, itnb trat einige Schritte surücf, auSrufenb:„bas SBeib ifl entweber rafenb, ober fo betrunfen, als betSGBhtöTp nur machen fann!“ Sine Behauptung, an welcher5D2eg fo wenig ©efatten fanb, bah fte muthig auf ihren fichäutiicfjiehenben ©egnet anfiürmte, unb ihrer SQSaffe fich fräf=tig ju bebienen begann.

„Sch betrunfen? 3br elenber Strafser.räuber!“ (SinSchlag beS Befens trat als 3wifcpenfaß ein) „ich, bis ichnichts herunter fcplucfe, als Bosheit unb ©hee!“ (Sin neuer§>ieb.)

glucpenb, tobenb unb ausweiepenb fing bet §>auptmannbie herabffrömenben Schläge auf, »iel ©ewanbtpeit in bieferStocffcplägeret ^eigenb. ©te ©orfbewopner begannen fiepSU »erfammetn, unb es ifl fepr fcpwer }u befümmen, wie langefein Sbelmutp ber Selbfloertpeibigung unb Sache noch Sepramfen ju feßen »ermoept hätte, als bie Slnfunft SprrelS, berpon einem fursen Spasicrgang jurueffehrte, bem Streite Simpalt tpat.

•Keg, bie grofe Sichtung für ihren ©afl hegte, fcpämte ftepihrer §>eftigfeit, unb fchlüpfte in baS £auS, bod) nicht ohnenoch auSsurufen: „fie hoffe, ihr Befen unb beS alten Reiben•Kopf wären gut mit cinanber befannt geworben.“ — ©teSlupe, welche ihr Slbjug gewährte, gcflattete Sprrel, ben§aupimann su fragen, ben er enblicb erfannfe, woher biefer