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23 (1852) St. Ronans-Brunnen
Entstehung
Seite
148
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bad Sölut nicht unaudlöfchiich an 3brcn |>änben? — Orel, fönnten @ie nur bie greube faffcn, roelebe mir bicfe Sßer=ficherung gibt.“

„grcube?“ enfgegnete sryrrel, „grcube, bag bcr SIcnbelebt, ber unfer ©lüd auf emig vergiftete? SDag er lebt,vielleicht @ie ald fein ©igentbum ptücf }u forbern?“

„9tie, nie fotl er ed — nte fotl er cd mögen!“ entgegnete@lara milb auffabrenb, „fo lange noch bad SBaffer ertränfen,ber ©trid erroürgen, ber ©tabl burtbbo6ren fann — bergelfen einen Slbgrunb, bcr ©trom etn glutbenbett barbietet

— niemals — niemalö!“ —

„Seunrugigcn ©ie flet» nidbt, tbeure Gflara!“ fagte Svtrelbcforgt; „ich fprach, id) rceig nicht mad; — er lebt mitflich

— bocb meit entfernt, unb mtrb, ich hoffe ed gemig, nie roie=bcr ©cbotttanb befuchen.“

9?ocb mehr mürbe er binpgefügt gaben, menn fie nicht,von gurcht ober §>eftigfeit ergriffen, bem fjfferbe ungebulbigmit ber Steigerte einen £teb gegeben batte- ®ad lebcnbigeagier i f» angefpornt unb p gleicher 3eit prüdgegatten,bäumte (ich fo mächtig, bag Siprrel bie möglichen golgen län=gerer SBiberfefjlichfeit fürchtenb, bem funbigen SDSiffen ©lara’dald geroanbte 3teiterin »ertrauenb, am ratbfamffen für ihre©tchcrheit hielt, bie 3ügel lodplaffen. ©ogieich flog badmutbige agier im btaufenben ©alopp auf bem ffeinigen Sfabbabin, unb mar fchnell ben angffoollen Süden aprreld ent*gangen.

2ltd er noch nachffnnenb nermeilte, ob er nicht SD?ig 3J?om=brap nach ©bam--<Saffle folgen fotlte, fich p überjeugen, bagfein Unfall igr begegnet fei, horte er eiligen §uffcblag vonber ©eite beö ©efunbbrunnend her. 3" biefern Slugenbltdbad 2luge bed Seobad)terd fcheuenb, jog er fich in bad