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1 (1825)
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und in dcr Quaal aus. (Luc. 16, 2228.) Wie aberdeine Vorfahren gelcbct haben, das laß sie auch ver-antworten; siehe du nur zu, daß du deine eigene Seeleerrettest. Mit der Entschuldigung, meine Vorfahrenhaben cs so gemacht, wirst du an jenem Tage nichtbestehen; denn nicht sie, sondern das Wort des Herrnist dir zur Regel und Richtschnur deines Lebens gegeben.Haben sie auf den Geist gesaet, so werden sie auch vomGeiste das ewige Leben erndten; haben sie aber aus dasFleisch gesaet, so werden sie auch vom Fleische dasVerderben erndten. Laß den Entschluß Josuä auchdein Entschluß seyn, (Cap. 24, 14. 15.) und laß dicherlösen von dem eitlen Wandel nach väterlicher Weise,damit du nicht deinen Vätern uachfahrest, und sehestdas Licht nimmermehr. (Psalm 49, 20.)

18. Wer kann so heilig leben.

Antwort. Ein heiliges Leben uns bei Verlustunserer Seligkeit anbefohlcn. Denn Gott spricht: Ihrsollt heilig seyn, denn ich bin heilig! (I Petr. I, 16.)Und ohne Heiligung wird Niemand den Herrn sehen.(Hebr. 12, 14. 2 Cor. 7, l.j Aber ohne wahre innereHeiligung, nur aus Hcucheley und Hoffart, sich heiligstellen, oder nennen, ist vom Teufel. Fragst du aber,wer kann denn so heilig leben? So sagt Paulus: Die-jenigen könnens, die (durch eine wahre Buße) vonSünden frei und Gottes Knechte worden. sRöm. 6, 22.)Darum bekümmere dich zuerst, in dcr Ordnung einerungcheuchelten Buße, um die Vergebung deiner Sün-den, und alsdann suche auch , durch die in der Bußedir geschenkten Kräfte, in Heiligkeit und Gerechtigkeitvor Gott zu wandeln, die vor ihm gefällig ist.

19. Einige Prediger thun doch selbst nicht so.

Antwort. Angenommen auch, daß wie cs inallen Zeiten gewesen ist, auch jetzt noch einige Predigerihren heiligen Stand nicht zieren, noch würdig in ihremBerufe wandeln mögen; wenn du auch persönlich mitsolchen bekannt wärest, auf welche dcr Ausspruch, Hcsek.34, 2. 10. und dcr des heiligen Paulus, Apost. Gcsch.