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1 (1845)
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in ihrem Schoosc nährte, der den Glauben der meisten Möncheseiner Congrcgatiou zu Grunde richtete und durch /eine sonderbareGnadcnlehrc die gute Zucht und'daö religiöse Leben in ihr völlig

erstickte. Seine Lehre von der Nichtigkeit der Gelübde, welche er

selbst gebrock'cn hatte, machte, daß auch Manche nach seinem Bei-spiele daö Gelübde des Gehorsams mit Eigensinn und Ungehorsamgegen die Kirche vertauschten, daö Gelübde der Keuschheit entweihte»und daö der Armuth gänzlich vergaßen. '

Die Gegenwirkung gegen diese unseligen Verirrungen im sech-zehnten und siebzehnten Jahrhundert flööten damals eine gewisseMißgunst gegen die Augustiner ein. Die Säkularisation der letzter»Zeiten hat auch ihnen unheilbare Wunden geschlagen. Sie ge-nießen jetzt nur noch in Portugal, Sardinien und in der

neuen Welt einen ruhigen Bestand.

Achtes Machtet.

Senaten. Einsiedler des heiligen Paulus. Hien'nymiten, Jesnaten

und Eelliten.

Bonfiglio Monaldi, Bonagiunta Manetti, Ami-deo Amidei, Manetto von Lantclla, Rieuere LippiUguceioue, Sostegno Sostegni und Aleriö Faleouicri,sieben adelige, reiche Kaufleute und Herren deö Rathcö zu Florenz,welche seit langer Zeit Mitglieder einer zu Florenz unter dem TitelLandest" bestehenden Brüderschaft, deren Hauptaufgabe die Ver-herrlichung der heiligen Jungfrau und ihre Verehrung durch fromme

' Indessen fanden sich doch Viele, welche die Nichtigkeit seiner Lehre so-gleich einsahen und der Mntterlirche treu bleiben. Unter Andern verdienengenannt zu werden der Generalvicar der Eongregativn von Sachsen, Stanpitz,welcher früher Luthers Beschützer gewesen war, und nachher sein heftigsterGegner wurde, so wie auch Luthers Lehrer, Varthvlvmäus von Usingen.Zn Würzbnrg las man ans dem Grabe dieses Letzter» folgende Disticha:

Olim »re Imitier IN >>rnecej>lure illu^isler,

Uit sininl et 1'rMvr reli^ione milii.

Desernit se,I ubi doeumeiUii lideiin: DorlarIlMexi primns, lalsn daeere viruin."