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vielem Geschmack und großer Pracht verzierten. Doch auch dieseKirche gehört unter die Zahl derjenigen, welche die Zerstörungswut!)zu Grunde richtete und ihrer kostbarsten Schätze beraubte. Uebrigcnsgab cs außer diesen von den Nachfolgern des Abba Bcrulle geleitetenKarmelitinen in Frankreich noch verbesserte Karmelitinen vonLothringen und der Franche-Comtü, welche den verbesserten Karme-litcn unterworfen waren, und die Karmelitinen gemilderter Obser-vanz in der Bretagne und Champagne, welche unter der Leitungder Karmcliten ans dem Maubcrts-Platze zu Paris standen. Nachder ersten französischen Revolution aber, welche alle Klöster zerstörthatte, führte Madame Camille de Soycconrt wieder Karmelitinenzu Paris ein. Und noch heutzutage haben sie in der HauptstadtFrankreichs drei Häuser (Vaugirard-, Cassini- und Enfer-Straße), wosie unablässig für Frankreichs Heil ihre Gebete zum Himmel empor-scndcn. Außerdem haben die der Reform der heiligen Theresiahuldigenden Nonnen noch Häuser zu Agen, Air, AmienS, Antwerpen,Arles, Avignon, Baltimore, Bologna, BurgoS, Cahorö, Cambray,Canford in England, Chalon sur Saonc, Compicgnc, Dublin,Düsseldorf, Fano, Ferrara, Figeae in Frankreich, Florenz, Gmundenim Bisthumc Linz, Grätz, Grodno, Krakau, Lima, Longrea inIrland, Lüttich, Lyon, Marseille, Messina, Namur, Nantes, Nea-pel, NeuorlcanS, Piaecnza, Pondichery, Prag, Quito, RioJaneiro, Rom (fünf Häuser: St. Aegidius, Regina Cöli, St. Jo-seph, St. Peter und Marccllin, St. Theresia), Ronciglione, Sa-vona, Terni, Tournay, Tülle, Würzburg u. s. w. Die Zahl derHäuser der Karmelitiucn beträgt über 00, wovon 60 in Frankreichstehen. Jedes Haus soll nach dem Willen der heiligen Theresianicht über 21 Individuen haben, und nur bei wenigen ist bishereine Ausnahme gestattet worden.'
Wir haben noch von einer ganz besonder» Einrichtung zusprechen, welche ihre Entstehung derselben Zeit, wie die Gründun-gen der heiligen Theresia, verdankt. Zur Erinnerung nämlich daran,daß die ersten Karmcliten ein Eremitenlcben unter der Aufsicht einesObern führten, machten es sich die unbeschuhtcn Karmeliten zumGesetze, in jeder ihrer Provinzen ein Kloster mit einer Einsiedelei> Vergl. P. Karl vom heil. Aloys, Statistik u. s. w. S. 525 f.
Gesch. der Mönchsorden. I. 24