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lich nothwendige Werkzeuge für den heiligen Stuhl. Und als sieso mit dcu Päpsten selbst in nähere Berührung kamen, so ver-schafften ihnen ihre Verdienste, die natürlich so mehr in die Augenfielen, bedeutende Vvrtheile.
Bald legten daher die Dominikaner ihre bisherige Ordenstrachtder rcgnlirten Canoniker, bestehend in einer schwarzen Soutanefinnmt Chorhemd, ab, und nahmen dafür die an, welche sie nochheute tragen; nämlich zu Hause einen weihen Nock, ein wciheöSkapnlicr und eine weihe Kapuze, und beim Auögchcn einen schwar-zen Mantel, nebst einem Käppchen von derselben Farbe, ein neuerBeweis, dah der Stifter seinem Orden ein unterscheidendes Gewandgeben wollte. Seit der Ausscndung der Brüder von Prouillc aberwaren noch nicht drei volle Jahre verflossen, und schon besah derOrden Klöster in Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland, jasogar in Polen.
Endlich erklärten sich die Dominikaner auf dem ersten zu Bo-logna im Jahre 1220 gehaltenen Generalkapitcl feierlich als Bettcl-mönche, entsagten allen Einkünften und Besitzungen und wolltenfürder nur noch von dem leben, was ihnen die Liebe der Gläubigenbeschweren würde.
Auf demselben Kapitel wurden noch einige andere Einrichtungengetroffen, über die unö jedoch die Geschichte keinen Aufschluss giebt;denn die Akten des Kapitels sind leider verloren gegangen. Uebri-gcns stellte Dominikus an die hohe Versammlung die Bitte, ihmdie Last der Oberaufsicht abzunehmcn. Allein seinem Wunsche wurdenicht entsprochen, und bloö so viel durchgesetzt, daß wenigstens seineGewalt durch Definiloren beschränkt wurde, die während des Ge-ncralkapitclö das Recht hatten, die Angelegenheiten deS Ordens zuuntersuchen, und nach Umständen sogar den General abzusetzen.Nach einem weitern Beschlüsse desselben Kapitels sollte eS sich alleJahre abwechselnd zu Paris und Bologna den berühmtesten Univer-sitätsstädten der damaligen Welt, versammeln, und nur für daS nächsteJahr wurde ausnahmsweise wieder Bologna gewählt.
Die Franziskaner aber machten manchmal mit stolzem Uebcr-mnthe den Dominikanern den Vorwurf, daß der heilige Dominikus nuraus einen Gedanken gekommen sei, den auch der heilige Franziskus