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1 (1845)
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legcnheit zu der Benennung Congregation von St. Banne undSt. Hidulph, welche sofort sich aller Privilegien des Monte-Cassinozu erfreuen hatte. Jetzt fftrömte Alles in dieses Kloster; ja, alteBenediktiner, Männer, die sich den Freuden der Welt entzogen,junge Leute, die ihnen, noch ehe sie dieselben gekostet, Lebewohlsagten, beeilten sich, bei Didier de la Cour ausgenommen zu wer-den. Seinen Regeln folgte man in Deutschland und in den Nie-derlanden.

Diese Congregatiou behauptete den Ruhm regnlirter Zucht undbenediktinisch wissenschaftlichen Strebens bis zu ihrer Auflösung imJahre 1792.

Congregalion von St. Maur.

Auch mehrere französische Benediktinerhäuser hatten die Ver-besserung des Didier de la Conrmnnehmcn wollen. Da aber Lothrin-gen damals nicht zu Frankreich gehörte und überdies die Verwir-rungen des Krieges eine Vereinigung allzusehr erschwerten, sounternahm man jetzt in Frankreich eine eigene Verbesserung nachdemselben Plan. Sic begann im Jahre 1613 in der Abtei Saint-Augustin von Limoges, und im Jahre 1627 bestätigte sie PapstGregorins XV. Diese unter dem Namen des heiligen ManrnS be-kannte Congregation begriff gegen 124 sowohl Abteien, als Priorcicnin sich, war in sieben Provinzen getheilt, und von einem be-sonderen General, der in der Abtei Saint-Germain-des-Prös zuParis residirte, geleitet. Unter den Haupthäusern, welche dieserVerbesserung folgten, zählte man Saint-Germain-dcs-Pröö, Saint-Denis, Fleury oder Saint-Benoit an der Loire, Mürinoutier, Ven-däme, Saint-Remi de Rheims, Saint Pierre de Corbie, Föeamp u. s. w.Unter den Congregationen Saint Maur, und Saint-Vanne undSaint-Hidnlph hatte eine sehr enge Verbindung bestanden; ihreStatuten waren auch beinahe dieselben.

Wenn aber die Congregation Saiut-Maur (s. oben S. 44)einen so hohen Ruf erlangte, so geschah dies nicht allein deßwegen,weil sie sich bald durch die mächtige Vermittlung des Cardinalsvon Richelieu mit vielen, und besonders mit den berühmtestenAbteien bereicherte, sondern hauptsächlich darum, weil in ihrem