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legcnheit zu der Benennung Congregation von St. Banne undSt. Hidulph, welche sofort sich aller Privilegien des Monte-Cassinozu erfreuen hatte. Jetzt fftrömte Alles in dieses Kloster; ja, alteBenediktiner, Männer, die sich den Freuden der Welt entzogen,junge Leute, die ihnen, noch ehe sie dieselben gekostet, Lebewohlsagten, beeilten sich, bei Didier de la Cour ausgenommen zu wer-den. Seinen Regeln folgte man in Deutschland und in den Nie-derlanden.
Diese Congregatiou behauptete den Ruhm regnlirter Zucht undbenediktinisch wissenschaftlichen Strebens bis zu ihrer Auflösung imJahre 1792.
Congregalion von St. Maur.
Auch mehrere französische Benediktinerhäuser hatten die Ver-besserung des Didier de la Conrmnnehmcn wollen. Da aber Lothrin-gen damals nicht zu Frankreich gehörte und überdies die Verwir-rungen des Krieges eine Vereinigung allzusehr erschwerten, sounternahm man jetzt in Frankreich eine eigene Verbesserung nachdemselben Plan. Sic begann im Jahre 1613 in der Abtei Saint-Augustin von Limoges, und im Jahre 1627 bestätigte sie PapstGregorins XV. Diese unter dem Namen des heiligen ManrnS be-kannte Congregation begriff gegen 124 sowohl Abteien, als Priorcicnin sich, war in sieben Provinzen getheilt, und von einem be-sonderen General, der in der Abtei Saint-Germain-des-Prös zuParis residirte, geleitet. Unter den Haupthäusern, welche dieserVerbesserung folgten, zählte man Saint-Germain-dcs-Pröö, Saint-Denis, Fleury oder Saint-Benoit an der Loire, Mürinoutier, Ven-däme, Saint-Remi de Rheims, Saint Pierre de Corbie, Föeamp u. s. w.Unter den Congregationen Saint Maur, und Saint-Vanne undSaint-Hidnlph hatte eine sehr enge Verbindung bestanden; ihreStatuten waren auch beinahe dieselben.
Wenn aber die Congregation Saiut-Maur (s. oben S. 44)einen so hohen Ruf erlangte, so geschah dies nicht allein deßwegen,weil sie sich bald — durch die mächtige Vermittlung des Cardinalsvon Richelieu — mit vielen, und besonders mit den berühmtestenAbteien bereicherte, sondern hauptsächlich darum, weil in ihrem