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1 (1845)
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imd die Mönche, die in ihm den künftigen Verbesserer fürchteten,riechen ihm jetzt, er müsse, wenn anders eine Reform gelingensollte, in Rom die Eremtion des Klosters erwirken. Ohne Zögernmachte sich der gute Didier de la Cour ans den Weg, wurde aber,kaum zu Rom angelangt, des Betruges seiner Brüder gewahr.Denn anstatt hier die versprochenen Wechsel zu finden, sah er sichganz und gar verlassen, und mußte deswegen nach Lothringen zu-rückkehren. In der Abtei St. Banne angclangt, entschloß er sich,die verwöhnten Brüder zu verlassen, und erhielt wirklich auch dieErlanbniß, in die Einsiedelei St. Christoph, die zu dem KlosterSt. Banne gehörte und drei Meilen von Verdun entfernt ist, zuziehen. Als ihn die Hngucnottcn aus diesem seinem glücklichen Auf-enthaltsorte vertrieben hatten, ließ er sich bei den Minimen cin-kleiden, kehrte jedoch bald wieder nach St. Banne mit dem festenEntschluß zurück, dies Kloster zu reformiren, was ihm diesmal auchgelang. Augenzeuge von der Erschlaffung, welche man hier hatteeinschleichcn lassen, verdrängte er für seine Person die durch denGebrauch bestätigten Milderungen, und übte, so weit er es imStande war, die Regel des heiligen Benediktus in ihrer ganzenStrenge. Als er im Jahre 1598 Prior geworden war, bedienteer sich seines Einflusses zur Verbesserung des Hauses; daher nahmer Novizen auf, welche er durch sein Beispiel zur strengen Beob-achtung der Regel heranbildcte. Der Bischof von Verdun, welcherzu gleicher Zeit Abt von Saint-Vanne war, beschützte diese Ver-besserung und Clemens VIII. bestätigte sie durch ciu ausdrücklichesBreve. Damals nun gewährte die Abtei St. Banne ein wahrhafterbauliches Schauspiel; wenn man das Fasten, die Nachtwachen,das Schweigen, dic Händcarbcit und die Betrachtungen der Mönchesah, hätte man die ersten Schüler des heiligen Benediktus zu sehengeglaubt.

Nachdem die regulirtc Observanz zu St. Banne vollkommenhcrgcstellt war, so trug demselben Reformator der Bischof von Verdunauch die Verbesserung von Moyen-Moustier, auf. Im I. 1601 sandte I

daher Didier de la Cour mehrere seiner Religiösen dorthin, und !

hatte die Freude, seine Verbesserung auch in diesem Kloster ange-nommen zu wissen. Die Verbindung beider Abteien gab nun Ge-