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1 (1845)
Entstehung
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sühning des Mabillon war zwar dem Geiste der Congrcgation desheiligen Maurus, die sich damals ganz den tiefen Forschungen nndden Studien im Gebiete deö Altcrthums widmete, ganz angemessen;allein es ist dennoch wahr, daß die Religion ihr Interesse daranfindet, daß es selbst im Schooße der gebildetsten Völker Männergäbe, die sich fortwährend der Händearbeit, dem Gebete und denstrengsten Nebungcn widmen, nnd so das Bild der alten ägyptischenEinsiedler erneuern. Der Abt von Ranev hatte nur den Fehler,daß er jede wissenschaftliche Beschäftigung ansschloß.

So nun empfahl er denn natürlich mit aller Wärme die Hände-arbeit. Nnd kehrten seine Mönche erschöpft vor Mattigkeit in ihreZellen zurück, so stärkte weder der Genuß des Weines, noch desFleisches, selbst nicht der Fische, die ermüdeten Glieder; Wurzelnnnd Wasser fristeten ihr Dasein; dann suchten sie ans gestopptenStrohsäcken Ruhe, ans der sie bald das Zeichen zur Frühmctte anf-rief. Sie erinnerten einander beständig an den Tod und begrüßtensich mit dem Schreckensworte:»lemonlo mori!" (bedenke, daß dusterben mußt.) Täglich verwendeten sie eine Stunde, an ihremGrabe zu arbeiten. Nicht aber weil den Kranken die Arzneimittelverweigert wurden, starben in wenigen Jahren mehr als 30 dereifrigsten Mönche zu La Trappe, nein, die Ankläger des Abtesvon Rancö, welche sich nicht scheuten, dieses Kloster ein Grab zunennen, und den heiligen Verbesserer als einen schwärmerischenMörder zu behandeln, sahen ihre Ucbertreibungen durch die Heiter-keit, die auf den Gesichtern der Einsiedler strahlte, Lügen gestraft.Ja die Freude dieser Einsiedler schien in dem Verhältnisse zuzu-nehmcn, als ihre Strenge wuchs.Nnd dicß bezeugte auch der Abtvon Priores, als er in der Eigenschaft eines Visitators im Jahre1678 zu La Trappe war. Als im Jahre 1664 die Strenge dieserVerbesserung für allzu groß gehalten wurde, so ließ der Abt vonRancö seine Mönche um sich versammeln, und forderte sic auf, ge-radezu hcrauszusagen, was sie denken. Da riefen Alle aus, ihreAbtödtungen seien in Vergleichung mit der Schwere ihrer begange-nen Sünden allzuleicht, nnd sie crröthen, weil sie so wenig Eiferzeigen, der Gerechtigkeit Gottes genug zu thnn. Als ein gewisserPrälat wollte, daß man hinsichtlich der Laienbrüdern eine Minderung