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1 (1845)
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auch die Trappisten, gänzlich abgestorben für ihren eigenen Willen,gehorchen nicht allein dem Obern, sondern auch dem Letzten ansder Gemeinschaft, sobald er ein Zeichen giebt. Sodann schließt einunverbrüchliches Schweigen ihre Lippen, und zwar augenscheinlichans eine um so beschwerlichere Weise, da sic nicht, wie die Kar-thäuscr, von einander getrennt lebten, sondern mit einanderarbeiteten und spazieren gingen. Nur während der Feier deö Gottes-dienstes, der ihr halbes Leben in Anspruch nimmt, öffnet sich ihrMund zum Gesänge und zum Gebete; an Sonn- und Festtagenwird eine Stunde einer geistlichen Unterredung gewidmet. Indemaber der Abt von Rancö seinen Mönchen den gewöhnlichen Aus-druck ihrer Gedanken untersagte, und ihnen erlaubte, sie einandernur durch die stets unvollkommene Zeichensprache mitzntheilen, be-herrschte und leitete er zugleich ihren Geist, verbot, sich mitStudien zu befassen, die er als den Ruin des Klostcrstandesbetrachtete, und gestattete nur das Lesen heiliger Bücher undeiniger Abhandlungen über die Sittenlchre, weil er glaubte, es schickesich nicht für einen Religiösen, über etwas Anderes, als über reli-giöse Gegenstände nachzudcnken.

Bei dieser Gelegenheit entstand ein Streit zwischen dem ernstenVerbesserer und dem sausten und gelehrten Mabillon. Letzterer hattezwar weder die Einbildungskraft noch die Beredtsamkcit des Abtesvon Ranen; allein sein Geist war gebildeter und methodischer, seineSprache deutlich, einfach und beinahe schmucklos, jedoch fehlte csihr nicht an Kraft. Mabillon setzte Grundsätze Grundsätzen, undSchlüsse Schlüssen gegenüber, indem er beweisen wollte, daß dieMönche nicht blos stndiren können, sondern sollen. Er bczeich-nete die ihnen gebührende Art von Studien, die ihnen nothwcndigenBücher, die Ansichten, von denen sie beim Betreiben der Wissen-schaften ansgehen müssen und das Beispiel der Einsiedler der The-bens brachte ihn in keine Verlegenheit. Der Zweck unserer Möncheund der Geist ihrer Anstalt, meinte er, ist nicht, diesen gleich zuseyn. Ihr Leben ist nicht so fast ein klösterliches, als ein prie-sterliches. Bei ihrem Eintritt in die Anstalt nehmen sie sich vor,das Leben eines Priesters oder Gelehrten zu führen. ' Die Beweis-

> de sNillii's monrlsüois.