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1 (1845)
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Monat vor der Inquisition stellen. ' Außerdem wurde diese Con-gregation im Jahre 1502 jeder Verbindlichkeit gegen die Zisterzienserübcrhoben, und der Sorgfalt eines Gencralviears anvertrant. Alleinein noch fürchterlicherer Feind bedrohte die verbesserten Mönche;ihre Kräfte waren für die allzu strenge Regel zu schwach, und derTod raffte in einer Woche vierzehn von ihnen in der Abtei Feuil-lans hin. Dies machte im Jahre 1595 einige Milderungen nöthig,und man erlaubte das Weintrinken, eine Kopfbedeckung und dasTragen von hölzernen Sandalen.

Die Feuillanten hatten in Frankreich und Italien viele Häuser.Urban VIII. trennte sie im Jahre 1030 in zwei Kongregationen,und die italienischen nahmen den Namen verbesserte Bernar-diner a». Beide Kongregationen änderten in den Jahren 1634und 1667 Manches in ihren Statuten. Die verbesserten Bernar-diner tragen eine sehr weite weiße Kutte ohne Skapulier, mitGürtel und einer sehr großen Kapuze von derselben Farbe, welchevorn ans der Brust quer abgerundet ist, aber hinten spitz bis aufdie Waden hinabläuft. Die Franzosen tragen sie etwas enger undvon nicht so feinem Tuche. Eine eigene Chorkleidung haben dieseReligiösen nicht; auf der Straße tragen sie runde, weiße, breit-krämpige Hüte. Der Tracht nach unterscheiden sich die Laienbrüdervon den Priestern nur durch einen Strick statt des Gürtels. DieDonaten und Oblaten haben statt der Kapuze einen runden weißenbreitkrämpigcn Hut, ihre Kutte reicht nur bis auf die Waden, undbeim Ausgehen werfen sie über dieselbe einen weißen Mantel, derfast bis ans die Knie herabwallt. Laienbrüder sowohl als Oblatentragen bei der Arbeit leinerne Skapuliere; letztere legen nur ein-fache Gelübde ab. Die berühmtesten Männer des Ordens sind derBischof von Avranchcs, Charles de St. Paul, der als Prediger rühm-lichst bekannte General Cosinus Roher, und der Cardinal Bona,der im Jahre 1674 starb. Clemens VIII. trug den Feuillanten der

> Auf einem im Jahre 1598 gehaltenen Kapitel sollte die Ehre des Johannde la Barriore wieder gerettet werden. Der Bischof oon Forti aber wußte dieSache zu hintertreiben. Endlich wurde er losgesprochcn, und starb in seinemKloster St. Bernard zu Rom den 25. April 1600 in den Armen seines Lesirers,des Cardinals Aruaud d'Offat. Sein Herz wurde in einem silbernen Gefäßein die Abtei Feniilans geschickt.