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Klöster zu St. Pndentiana und St. Bernard zu Rom auf, dieX§n. von welche der Papst weihe» will, iu die Forme» zu gießen.Leo XI. und Paul V. bestätigte» sofort dieses Privilegium.
Pic Feuillnnlinc».
Johann de la Barriörc ging als Abt von Feuillans oft nachToulouse, uni daselbst zu predigen. Unterwegs kehrte er danngewöhnlich auf dem Schlosse Sauvens bei Herrn Johann vonGrandmont und seiner frommen Gemahlin Anna de Polastron dela Hilliore ein, um in Gesellschaft mehrerer gottesfürchtigcr Damengeistliche Unterredungen zu Pflegen, sie zur Tugend zu ermuntern,und bei ihnen die Verachtung der irdischen Dinge und die Liebezu demjenigen zu vermehren, in dem allein wahres Gluck und derwahre Frieden zu finden ist. Bald wurde dem gottseligen Johann dela Barriörc von ihnen der Antrag gemacht, nach der Observanzder Feuillauten leben zu dürfen. Johann stellte ihnen alle Beschwer-lichkeiten eines solchen Lebens vor Augen und prüfte sie zwei bisdrei Jahre lang, bis er endlich ihren Wunsch erfüllte.
Unterdessen hatten die Feuillauten zu Rom, so oft sie in derKirche von Sant Vito predigten, 8 weißgekleidete Frauenzimmer,die nach Art der Cisterzienserincn einen Schleier ans dem Kopstrugen, bemerkt, und erfahren, daß sie Klosterfrauen werden möchten,aber aus Mangel an Geld in kein Kloster treten könnten, und des-wegen unter dem Schutze des heiligen Bernard leben. CardinalRustico nun, der Protektor des Cisterzienserordcns, ließ ihnön dasKloster Susanna erbauen, gab ihnen eine Supcriorin ans demKloster Santa Cacilia und vertraute sie der geistlichen Leitung derFeuillauten an. Fast gleichzeitig mit dieser Stiftung weihte Barriörcam litten Juni 1588 für- seine neuen Feuillantinen das erste Klosterderselben zu Montesgniou ein, und gab ihnen die Wittwe desHerrn Anne d'Izalqnier de Clermont de Dicupantale, Sieur deMargestand, welche 58 Jahre alt war, zur ersten Supcriorin.
Bon Tag zu Tag wuchs die Anzahl der Feuillantinen, sodaß ihr Haus bald zu klein wurde, und da die Stadt Montesgnioufür allzu unansehnlich galt, eine so zahlreiche Gemeinde in sich zufassen, so beschloß man, dies Kloster nach Toulouse zu verlegen.
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