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Segen beglückte, sind mir noch wenige Klöster übrig, welche uns solebhaft an die verschwundene Pracht nnd Größe erinnern. Uebcr-hanpt bestätigt die ganze Geschichte des Ordens die Wahrheit, daßdie äußere Ruhe nnd Zufriedenheit von der inncrn bedingt ist, unddaß der Weg der Tugend hienieden schon oft mit Ehre gekröntwird, daö Laster aber schon in dieser Welt znm Verderben führt.Der Hanptsitz des Ordens ist heutzutage, was das numerische Ver-hältnis? seiner Mitglieder anlangt, der österreichischeKaiscrstaat.Hier zählte der Orden im Jahre 1843 nach gcnauern Nachrichten16 Häuser mit 409 Mitgliedern. Die Namen mehrerer sind:Erlau in Ungarn, St. Gotthard, ebendaselbst, Heiligenkrenz inOesterreich, Hohenfurt in Böhmen, Lilienfeld in Oesterreich, Stamsin Tyrol, Tschawink in Ungarn, Vitring in Kärnthcn, Wilhcringim Bisthnme Linz, Zwettl in Oesterreich, Zinez in Ungarn n. s. w.
In Italien hat dieser Orden noch Klöster zu Rom (znmheiligen Kreuz in Jerusalem nnd bei St. Bcrnard, zusammen mit40 Individuen), Bvnncville in Savoyen, Chambcry, Claravalläbei Aneona, Messina, Mondovi, Monte Lapatc bei Perugia, Pe-rugia, St. Stephanns bei Asti. Die Schweiz hat Cisterzicnscrzu Altenypf, St. Urban, Wcttingen. (Die letztere Abtei wurdezwar durch Gcwaltthat Aargan's aufgelöst, jedoch suchen ihre Mit-glieder so viel als möglich das gemeinschaftliche Leben zu erhalten.)Belgien hat ein Kolstcr dieses Ordens zu Bornheim, Polen end-lich eine berühmte Abtei zu Elaratomba oder Mogita im BistlnuueKrakau mit 20 Ordcnsgliedcrn. Generalpräsident der Cisterzienser,insofern ihre Häuser dem Bereiche Italiens angchören, ist P. Ni-vardus Maria Tassini.
Ter Cisterzienserorden hatte auch Nonnenklöster. Von diesenhaben wir jedoch nichts Besonderes zu sagen, als etwa, daß dieGeschichtschreiber über ihren Ursprung nicht einig sind. Die Einenlegen nämlich der heiligen Humbelina (1092—1141), der Schwesterdes heiligen Bernardns, den Ruhm bei, ihre Stiftern? gewesen zusein. Andere dagegen behaupten, sie seien von diesem heiligen Kirchen-lehrer selbst gegründet worden, und haben mehr Ursache, als seineMönche, ihn ihren Vater zu nennen, nnd seinen Namen zu tragen.Eines der berühmtesten Häuser der Cisterzienserinen war das zu