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1 (1845)
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Bcrnardus nicht genügt, dem Orden ein so großes Schicksal an-zubahnen.

Glaube man ja nicht mit den Protestanten, daß es sich mitden Fortschritten der Cisterzicnscr wie mit einer Modesache verhalte,und daß, als die Frömmigkeit zu Gunsten der Klöster wirkte, unddie Gewohnheit eingeführt wurde, sie großartig zu bauen, Cistcaur,welches der jüngste der damaligen Orden war, durch dieses Mitteldie Launen der Mode habe fesseln wollen, bis die Erscheinung einernoch neuern Anstalt das allgemeine Interesse wieder von ihm ab-waudte. Müßte man auf eine so kindische Erklärung Etwas cr-wiedcrn, so 4vürde man sich mit der Hinweisung auf die Wichtig-keit einer Klostcrgründnng begnügen.

Dieses goldene Zeitalter aber erblaßte wegen der innern Zwiste,welche die Klöster verwirrten, und durch die Errichtung der Bettel-orden. Die für Cisteaur so nachthciligcn Folgen dieser neuen Stif-tungen waren noch vor seinen Augen verborgen, als Papst Cle-mens IV. den innern Zwistigkeiten durch eine Bulle, Clcmcntinagenannt, ein Ende machte, welche, die Charte der Liebe hinsichtlichder Ordnung und Regierung des Ordens erläuterte und beschränkte,ohne jedoch in seinen Gebräuchen Etwas zu ändern. Diese Ver-ordnung nun wurde cinmüthig im Orden ausgenommen, und dieVerfügungen des Generalkapitels, das im Jahre 1289 gehaltenwurde, sind ein merkwürdiger Beweis von der Gewissenhaftigkeit,mit der bei allen Uebungcn der alte Gehorsam bewahrt wurde.Man verbot nämlich ans diesem Kapitel unter sehr strengen Stra-fen, je den Genuß des Fleisches zu erwähnen, und sich je durchbesondere Privilegien den bestehenden Gebräuchen zn entziehen.

Dennoch gerieth von dieser Zeit an die Zucht der Cisterzien-scr schnell in Verfall. Zwar wollte Papst Bencdiktus XII., derMönch dieses Ordens gewesen war, gemäß einer Bulle vomJahre 1334, Bcncdictina genannt, die Klostcrzucht vor dem Jndiffe-rentismus schützen, der das Nebcrgewicht erhalten hatte, und durchErinnerung an die ursprüngliche Strenge für dieselbe begeistern.Daher vcrordncte er z. B., daß Jeder, sei er Abt oder bloß Mönch,der mit Hintansetzung des Verbotes Fleisch esse, drei Tage beiWasser und Brod fasten und an jedem dieser Tage im Kapitel die