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Bazas in eiiicm Kloster dieses Ordens eine schon im Jahr 1128 zumUnterrichte der Kinder gemachte Stiftung. Von allen Seiten nahmman stets in diesen Orden gelehrte Männer ans, die sich in denWissenschaften, die sie studirt hatten, vervollkommnen und derKirche nützlich werden konnten. Der heilige Alberich, der heiligeStephanus und der heilige Bernardus waren wegen ihrer Wissen-schaftlichkeit sehr hoch zu schätzen. Conrad, der Sohn Heinrichs,des Herzogs von Bayern, der im Jahr 1126 zu Clairvanr denHabit anzog, hatte, bevor er sich in das Kloster.zurückzog, zu Cölndie Wissenschaften mit gutem Erfolge studirt. Heinrich, ein SohnLudwigs des Dicken, der zu den Schülern des heiligen Bernardusgehörte und sofort nach einander ans dem Stuhle von Beanvaisund Rheims säst, war sehr gelehrt. Endlich gehören dieser Anstaltmehrere in der Kirche berühmte Väter an. Die neue vom heiligenStephanus und seinen Mönchen angestellte Durchsicht der Bibelbeweist wenigstens, daß einige Mitglieder seiner Abtei der orien-talischen Sprache mächtig waren. Der heilige Bernard legte auchin allen seinen Klöstern gute Bibliotheken an; die Händcarbeit aber,welche in dieser Zeit bei den Mönchen von Cisteanr und denen desheiligen Benediktus üblich war, bestand nicht bloö im Umgrabender Erde, sondern auch im Abschreibcn der Bücher. Ja! man sahsogar noch vor der französischen Revolution zu Clairvanr herrlichansgestattcte Manuscripte, die aus der Zeit des heiligen Bernarduswaren. So wären denn also die regelmäßige Beobachtung der Or-densregel und die den Wissenschaften gezollten Dienste der Mönchedie Gründe, warum dieser Orden sich eines so großen Rufes zuerfreuen hatte. Dazu kommt noch das thätige Wirken zur Bekeh-rung der ketzerischen Albigenser, eine Thätigkeit, die ihrer Naturnach mehr von der Kirche, als von den Fürsten und Großen desReichs, die sich als Laien weniger um dogmatische Discnsstonen be-kümmerten, auSgchen konnte. Aus diesen Gründen nun kann mansich den unermüdlichen Eifer, mit dem man allerorts Cisterzienscr-klöster gründete, und die fortwährende Freigebigkeit erklären, mitder sie beschenkt wurden. Ohne diese drei Elemente, die den günsti-gen Erfolg bewirkten, hätte der Einfluß des Namens des heiligen
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