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1 (1845)
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war so eng, daß, besonders in Frankreich, die Cisterzienser Vorzug»»ich Bernardiner genannt wurden.

Die Schnelligkeit, mit der sich dieser Orden verbreitete, ist inder That auffallend. Nach Frankreich entwickelte er sich am be-trächtlichsten in Deutschland, und kaum waren seit seiner erstenBegründung zu Cisteaur fünfzig Jahre verflossen, als der Ordenschon 500 Abteien zählte. In einem Gcneralkapitel vom I. 1151hielt man es für nöthig, der Errichtung von neuen Klöstern Gren-zen zu setzen, weil man befürchtete, mit der übermäßigen Verbrei-tung des Ordens möchte auch das innere Band der Einheit lockerwerden. Doch das goldene Zeitalter von Cisteaur fing an zuglänzen und der Eifer frommer Christen ließ sich nicht von derErrichtung neuer Klöster abbringen. Kaum war ein Jahrhundertverflossen, und schon rühmte sich die Christenheit, fast 2000 Cister-zicnserklöster zu haben. Natürlich vermehrte sich mit den Abteienauch ihr Einfluß.

Im Jahr 1143 wollte Alphons von Portugal, daß sein ganzesReich den Orden von Cisteaur aufnehme, und nicht allein ganzeRitterorden, wie die von Calatrava, Aleantara, Montesa in Spa-nien, Avis und Christ in Portugal, entlehnten seine Regel, sondernunterwarfen sich ihm auch zu gleicher Zeit.

Man suchte schon durch mehrere Gründe einen so allgemeinenund bleibenden Beifall zu erklären. Unbestreitbar liegt aber dieHauptursache in der gewissenhaften Beobachtung der Regel, welchelange die gute Zucht in den Klöstern erhielt. Auch bemerkte manmit Wohlgefallen, daß die Mönche, sogar als sie die Besorgungihrer eigenen Geschäfte auf arbeitsame Laien übertrugen, schonendmit der von häuslichen Sorgen freien Zeit umgingen, und sich imGegenthcile durch ihre Beschäftigungen, der Eine als Ockonom, derAndere als Abschreiber u. s. w. nützlich machten. Obgleich sie übri-gens im Allgemeinen nicht ehrgeizig darnach strebten, durch ihrewissenschaftlichen Bemühungen Ruhm und Bewunderung zu erwer-ben, so machten sich doch Mehrere derselben einer sehr hohen An-erkennung ihrer Leistungen würdig. Der Orden von Cisteaur warfrei von jener geistigen Zerstreutheit, welche die gewöhnliche Folgescholastischer Streitigkeiten war. Hingegen findet man in der Diöcese