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1 (1845)
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tragen. Diese legten dieselben Gelübde ab, trugen dasselbe Zeichenauf ihrem Habit, und erzogen fortwährend die Findlingskinder. DieProvence, die Franche-Comto und Lothringen besaßen solche Häuser.'In diesen Provinzen hatten auch einige Städte einst selbst Brüder-schaften des heiligen Geistes, deren Mitglieder die Sammlung derAlmosen für die Hospitaliter des Ordens zu besorgen hatten. ^Glückliches Frankreich! Alle Volker beneiden es um den Ruhm,einen heiligen Vincenz von Paul hcrvorgebracht zu haben,und eS kann, aus Männer, wie Guido, Gaston u. s. w. hinweisend,auch der Bewunderung würdige Vorläufer jener Helden der Liebevorzeigen!

Neuntes Kapitel.

Cisterzienser.

Alle bis jetzt aufgezähltcn Orden hatten sich durch besondereBestimmungen, die sie der ursprünglichen Regel beifügten, sowohlvon den alten, nicht verbesserten Benediktinern, als auch von derCongregation Clngny getrennt, und indem sie ihre Statuten somodifieirtcn, eine förmliche Unabhängigkeit erlangt. Allein nochkeinem war cs gelungen, Clugny und seine Kloster zu verdunkeln.Wohl mochten diese Orden eS auf verschiedenen Wegen versuchen,

' Die Hospitalmönche zum h. Geiste wurden zwar Chorherr», blieben jedochin so fern Hospitaliter, als sie die Hospitäler wenigstens durch ihre Laienbrüder ver-sehen ließen und dieselbe hier und da selbst besuchten. Die Hospitaliterinuen hattenwährend der Schreckenszcit der Revolution viel Ungemach zu erfahren, sahensich verachtet und verlassen, hoben sich aber durch ihren unermüdlichen from-men Eifer in der Meinung des Volkes, und setzten, anfänglich nur aus eigenenMitteln und mit Gaben der Milde, die Verpflegung der Armen und Kranken,den Unterricht der Mädchen in den Städten und ans dem Lande fort, bis ihnendie Regierung neue Hilfsquellen zu größerer Wirksamkeit öffnete.

Glücklich überlebten sie mit Gottes Hilfe die Stürme der Umwälzung vomI. 1830 und wirken seitdem als eine geachtete Congregation für die Erziehungihres Geschlechtes, Unterstützung der Armen und Verpflegung der Kranken sehreinflußreich in dem Departement der ehemaligen Bretagne.

r Die Collektantcn dieser Spitäler verkündigten ihre Anwesenheit und ihrenWunsch nach Unterstützung mit einem Glöckchen, ließen auch ihre Thiere z. B.Schweine, mit Glöckchen umherlanfcn, um so ihr Futter zn betteln, welchesRecht ihnen die Antoniusbrüder streitig machten, nachher aber zugestanden.

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